Weimar: Vortrag und Gespräch mit Aktivisten von „Letzte Generation“

Ein Aktivist hat sich während eines Protests der Gruppe "Letzte Generation" auf einer Straße festgeklebt.

Ein Aktivist hat sich während eines Protests der Gruppe "Letzte Generation" auf einer Straße festgeklebt.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Weimar.  Die Weimarer Gruppe stellt in der ACC-Galerie eigene Motivation und Ziele vor – sowie sich selbst der Diskussion.

Für einen Vortrag samt Diskussion mit Aktivistinnen und Aktivisten der „Letzten Generation Weimar“ öffnet sich am 25. Januar die ACC-Galerie am Burgplatz. Seit Januar blockiert die Gruppe „Letzte Generation“ in vielen deutschen Städten Straßen zur Hauptverkehrszeit, drehen Mitglieder Ölpipelines ab und machen mit Aktionen vor dem Bundeskanzleramt auf die Klimakrise aufmerksam. In Weimar selbst war am 18. November des Vorjahres eine geplante Attacke durch die „Letzte Generation“ durch die Polizei vereitelt worden. Beteiligt waren sechs auswärtige Jugendliche, Frauen und Männer, die verdächtigt wurden, eine Aktion vorzubereiten. Alle erhielten einen Platzverweis für das Stadtgebiet. Am Vorgehen der Gruppe gibt es aus vielen Teilen der Gesellschaft zum Teil scharfe Kritik.

Bei der Veranstaltung in der ACC-Galerie soll es Antworten auf beispielsweise diese Fragen geben: Was treibt die Mitglieder der Gruppe an, welchen Plan verfolgen sie, wer sind diese Menschen überhaupt, und wie kann man sich engagieren? Im Anschluss stellen sich die Weimarer Aktivistinnen und Aktivisten einer Diskussion mit dem Publikum.

Mittwoch, 25. Januar, 18.30 Uhr; Burgplatz; Eintritt frei