Der Thüringer Wald erstrahlt im Winterglanz, und Oberhof rückt ins Zentrum der internationalen Wintersportwelt. Bis zum 24. Januar 2026 finden hier gleich fünf Weltcups statt – ein Novum im Wettkampfkalender und das größte Wintersportereignis vor den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina.

AXA Winterwochen 2026: Vier Sportarten vereinen sich am Rennsteig

Dieses einzigartige Wintersportfestival ist Teil der „AXA Winterwochen – Thüringen 2026“. Vier Disziplinen verschmelzen zu einem Spitzenereignis: Biathlon, Skilanglauf, Nordische Kombination und Rodeln. Athletinnen und Athleten aus aller Welt messen ihre Kräfte auf den traditionsreichen Strecken rund um den Rennsteig.

07.01.2026, GER, Biathlon, Saison 25/26, Frauen / Maenner, BMW IBU World Cup Biathlon, Pressekonferenz „Das Gruene Herz Deutschlands / Freistaat Thueringen“
Das Grüne Herz ziert während der AXA-Winterwochen das Bahnbild.© Christian Heilwagen

Der Freistaat Thüringen begleitet die Wettbewerbe als offizieller Partner. Er setzt dabei auf vier Werte, die Sport und Region prägen: Leidenschaft, Ehrenamt, Nachwuchsförderung und nachhaltige Karriereentwicklung. Das „Grüne Herz Deutschlands“ zeigt sich auf Bannern, Flaggen, LED-Wänden – und erstmals als Eiswerbung in der Eisarena. So erreichen die Marketingflächen ein Millionenpublikum vor Ort und im TV.

Ehrenamtliche Helfer sichern reibungslosen Ablauf beim Weltcup

Unverzichtbar für das Gelingen der Weltcups ist das ehrenamtliche Engagement: 1500 Helferinnen und Helfer sorgen für reibungslose Abläufe, sichern die Strecken und betreuen Zuschauer und Athleten. „Ohne Ehrenamt kein Weltcup“, betont David Möller, Staatssekretär für Sport und Ehrenamt. „Die Thüringer Vereine bilden das Rückgrat dieser Veranstaltungen.“

Auch die Landesregierung investiert in die Zukunft des Wintersports. Andreas Schlütter, Geschäftsführer der DSV Leistungssport GmbH, erläutert: „Wir haben drei Weltverbände von diesem Projekt überzeugt. Oberhof ist keine isolierte Trainingsstätte, sondern Teil unserer Identität. Hier wachsen Talente, hier entstehen Perspektiven.“ Die enge Zusammenarbeit von Politik, Verbänden und Ehrenamt festige nicht nur den Spitzensport, sondern stärke auch die gesamte Region. (red)