Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) will den Wintersport-Standort Oberhof stärken und kündigt dafür weitere Investitionen an. Das sagte er am Samstag anlässlich seines Besuches beim Biathlon-Weltcup. Gemeinsam mit 20.500 Zuschauern hatte Voigt am Nachmittag den dritten Platz der deutschen Frauen im Staffelrennen bejubelt. Er erklärte aber auch die Organisatoren sowie die mehr als 700 Helferinnen und Helfer zu Siegern: „Was hier geleistet wird, ist eine famose organisatorische Leistung. Biathlon ist zweifellos unser Flaggschiff in der Region. Und der Weltcup ist ein perfekter Start in die Mini-Olympiade, die wir mit fünf Weltcups in den nächsten drei Wochen in Thüringen haben werden.“
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Der Biathlon-Weltcup, der zum letzten Mal Anfang Januar stattfindet und ab 2027 regelmäßig Anfang März ausgetragen werden soll, sei eine „absolute Teamleistung“. Er bezog die Athleten ebenso mit ein wie die vielen Freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer. „Wir haben infrastrukturell mittlerweile die bestmöglichen Bedingungen hier. Jetzt geht es darum, dass wir den nächsten Schritt gehen“, sagte Voigt. In Zukunft sollen Kindergärten und Schulen stärker eingebunden werden, um die nächste Generation an potenziellen Leistungssportlern zu unterstützen.

Voigt: Thüringen soll bei Olympia glänzen
Am Rande der Wettbewerbe hätte es mit verschiedenen Partnern Gespräche über die Unterstützung in den nächsten Jahren gegeben. Der CDU-Politiker betonte: „Wir wollen mehr Geld investieren – in die Sportler, in die Trainer. Thüringen will neue Maßstäbe im Wintersport setzen. Und das soll in Oberhof, im Thüringer Wald losgehen.“ Voigt wiederholte sein Ziel, mit dem Freistaat bei den bevorstehenden Olympischen Winterspielen zu glänzen: „Unser Anspruch ist – das habe ich im Bundesrat auch gesagt – das Bundesland zu sein, das die meisten Medaillen nach Deutschland mitbringt. Und da bin ich ganz optimistisch.“
Aktuelle Nachrichten zum Biathlon:
30 Millionen Euro Einnahmen durch fünf Weltcups
Neben dem sportlichen Wert hob der Ministerpräsident auch die wirtschaftliche Bedeutung des Weltcups für die Region hervor: „Wenn täglich vier, fünf Millionen Menschen die Rennen am Fernseher verfolgen; wenn die Biathlon-Welt nach Oberhof schaut, dann ist das ein enormer Werbefaktor für Thüringen.“ Auch finanziell profitiert der Freistaat von den Wintersport-Wochen, die mit Wettbewerben in der Nordischen Kombination sowie im Skilanglauf und Rennrodeln fortgesetzt werden. Insgesamt rechnet Voigt durch die fünf Weltcups mit Einnahmen von rund 30 Millionen Euro durch Beherbergung und Gastronomie.






