Im Schlussviertel davongezogen: Science City Jena gewinnt viertes Auswärtsspiel

Oberhausen  Die Zweitliga-Basketballer von Science City Jena gewinnen auch das vierte Auswärtsspiel der Saison gegen Schalke 04 mit 84:75.

Zufrieden mit dem Saisonstart: Geschäftsführer Lars Eberlein (links) und Trainer Frank Menz.

Zufrieden mit dem Saisonstart: Geschäftsführer Lars Eberlein (links) und Trainer Frank Menz.

Foto: Sascha Fromm

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Mit einem hart erarbeiteten, am Ende aber verdienten 84:75-Erfolg kehrte Science City Jena am Sonntagmorgen vom Gastspiel aus Oberhausen zurück. Die Zweitliga-Basketballer von Cheftrainer Frank Menz schlugen die Korbjäger des FC Schalke 04 am Samstagabend vor einer enttäuschenden, im niedrigen dreistelligen Bereich liegenden Zuschauerkulisse, aufgrund einer äußerst stabilen Verteidigungsleistung und feierte im vierten Auswärtsspiel den vierten Sieg.

Nachdem sich die Saalestädter mit ihrer enorm starken 6:1-Siegesbilanz in der Spitzengruppe der ProA etabliert haben, darf sich Basketball-Jena bereits am Donnerstagnachmittag ab 16 Uhr auf das Spitzenspiel zum Reformationstag freuen, wenn die Eisbären aus Bremerhaven als Tabellenführer zu Science City kommen.

Beim Duell der Thüringer Zweitliga-Riesen bei der königsblauen Knappen-Konkurrenz ging es bis zum Schlussviertel spannend zu. Dabei erwiesen sich die Gastgeber zunächst als erwartet harter Konkurrent, hielten die Partie im Verlauf des Startabschnitts ausgeglichen, um sich mit einem 22:18-Vorsprung in die erste Viertelpause zu verabschieden. Speziell der über die gesamte Partie nur schwer zu stoppende S04-Flügelspieler Adam Touray bereitete Science City Jena viel Kopfzerbrechen. Doch die Saalestädter fanden Mittel und Wege, um die 40:37-Halbzeitführung der Schalker in der zweiten Hälfte zu kompensieren.

Umsichtig von Aufbauspieler Brad Loesing angeführt, korrigierte Science City Jena den Vorsprung der Nordrhein-Westfalen zu Beginn des dritten Viertels, ging durch zwei Freiwürfe von Justin Leon mit 54:46 in Front (27.), bevor die Hausherren zwischenzeitlich noch einmal zur Aufholjagd ansetzten.

Mit einem Dreier, parallel zur Viertelsirene der 30. Minute, gelang es Schalkes Point Guard Shavar Newkirk, zum 56:56 auszugleichen, bevor die Thüringer im Schlussviertel final anzogen und den vierten Erfolg auf fremden Parkett über die Ziellinie brachten. „Es war ein ziemlich schweres Spiel für uns heute hier in Oberhausen“, sagte Menz. „Schalke hat im bisherigen Saisonverlauf bis auf die Ausnahme gegen Chemnitz sehr gute Leistungen abgeliefert und auch unserem Team das Leben lange schwergemacht.“

Dann blickte er schon einmal auf das anstehende Spitzenspiel: „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Saisonstart, freuen uns jetzt am Donnerstag auf das Spitzenspiel gegen Bremerhaven und hoffen auf eine stimmungsvolle Arena-Kulisse.“

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