Eisenberger Ausgleich gegen zehn Weidaer

Eisenberg  Im Testspiel trifft der eingewechselte Nick Pohland zur Weidaer Führung. Chris Ulrich sieht die Rote Karte.

Der Eisenberger Kevin Wriske kann den Weidaer Winterneuzugang Jegor Jagupov nur mit dem langen Bein stoppen.Foto: Thomas Gorlt

Der Eisenberger Kevin Wriske kann den Weidaer Winterneuzugang Jegor Jagupov nur mit dem langen Bein stoppen.Foto: Thomas Gorlt

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Der Landesklasse-Spitzenreiter SG FC Thüringen Weida trat im ersten Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde beim Tabellenletzten der Verbandsliga SV Eintracht Eisenberg an. Für Weida spielte erstmals Zugang Jegor Jagupov, der auch die erste gute Chance hatte. Nach einem Abstimmungsproblem in der Eisenberger Abwehr war er frei, schoss aber am Tor vorbei. Der Gastgeber war zunächst bei Standards gefährlich, aber bei zwei Freistößen konnte Hendrik Penzel abwehren. Nach einer Viertelstunde ein Solo von Jagupov, Eisenbergs Torwart Lewandrowski hielt seinen 16 m- Schuss. Dann ein vermeintliches Weidaer Tor, Böhme bediente Jagupov, aber die Abseitsfahne war oben, obwohl der Weidaer Stürmer von hinten einlief. Einen Hinterhaltsschuss von Leutloff ließ der Torhüter prallen, aber niemand war zur Stelle. Kurz vor der Pause fing Ulrich einen Eisenberger Angriff per Kopf ab, dadurch war Jagupov frei, scheiterte aber am Keeper.

Nach der Pause kamen bei Weida Torwart Runau, Gerold, Kurz und Nick Pohland in die Partie. Weida spielte nun auf das schneefreie Tor und ging sofort in Führung. Szudra flankte von links genau auf den gerade eingewechselten Pohland, der mit seinem Schuss dem nun zwischen den Pfosten stehenden Torwart Tuche keine Chance ließ 0:1 (49.). Wenig später schloss Kapitän Böhme eine schöne Kombination ab, aber Tuche lenkte den Ball zur Ecke. Ab Minute 55 war die SG FC Thüringen plötzlich in Unterzahl. Chris Ulrich wollte einen schnellen Angriff abfangen, kam einen Moment zu spät und traf Gegenspieler Stäps am Bein. Der Schiedsrichter zog Rot, eine harte aber vertretbare Entscheidung, wohl auch beeinflusst durch den auf den Platz stürmenden Eisenberger Trainer, der dort absolut nichts zu suchen hat. Stäps konnte nach Behandlungspause weiterspielen.

Gegen zehn Weidaer zog Gäbler aus der Drehung ab, Runau rettete. Leutloffs Fernschuss verfehlte das Tor. In Minute 70 fast der zweite Weidaer Treffer, der eine Kopie des ersten gewesen wäre. Wieder flankte Szudra von links, diesmal lief Patrick Leutloff ein, aber der Eisenberger Schlussmann konnte abwehren. Völlig unvermittelt der Ausgleich. Ein Freistoß aus 30 Metern von Sattler landete im oberen Eck des Weidaer Tores. Fabian Runau machte keine Bewegung – 1:1 (79.).

Am Sonnabend, 11 Uhr tritt Weida beim HFC Colditz an.

Eisenberg: Lewandrowski (46. Tuche); Reuther, Wriske, Müller (19. Brack), Mücke, Walzog, Schulz, Kittler, Neumann, Berger, Ronny Böhme ; Gebhardt, Sattler, Stäps, Schlögel, Gäbler, Thiele, Uhl, Fuchs. Weida: Penzel (46. Runau); Diepold, Henze (66. Schumann), Ulrich (55. RK), Leutloff, Lange, Schumann (46. Gerold), Kolnisko (46. Kurz), Böhme (66. Jagupov), Szudra, Jagupov (46. Nick Pohland). T.: 0:1 Nick Pohland (49.); 1:1 Sattler (79.). SR: Ronny Köhler (Gera).

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