FC Carl Zeiss Jena: Absage und Zusage auf dem Transfermarkt

Jena.  Während die Verpflichtung von Can Düzel gelingt, hat ein anderer Wunschspieler abgesagt.

Can Düzel trägt ab sofort das Jenaer Trikot.

Can Düzel trägt ab sofort das Jenaer Trikot.

Foto: Oliver Baumgart / imago images / foto2press

Beim FC Carl Zeiss Jena hatten sie insgeheim gehofft, dass noch weitere neue Spieler mit ins Trainingscamp nach Bad Blankenburg reisen. Doch neben einer Zusage am Wochenende steht auch eine Absage in der Bilanz.

Für anderen Regionalligisten entschieden

Wunschstürmer Fabian Eisele, in der vorigen Saison einer der Pokalhelden des 1. FC Saarbrücken, hat sich gegen eine Offerte aus Jena entschieden. Er wechselt stattdessen zum Südwest-Regionalligisten TSV Steinbach Haiger, der wohl ein finanzstärkeres Angebot unterbreitet hat. Der Ex-Jenaer Anton Donkor geht zu Waldhof Mannheim.

Dafür klappte die Verpflichtung von Can Düzel, dem für den Lüneburger SK Hansa in der Regionalliga Nord in 20 Spielen sieben Tore und sieben Vorlagen gelungen waren. Die Jenaer zahlten für den talentierten 21-Jährigen gar eine Ablöse, da dessen Vertrag in Lüneburg noch eine Saison gelaufen wäre. „Die Ablöse ist noch einmal deutlich höher als bei Thorben Deters, der nach Lübeck gewechselt ist“, sagt LSK-Schatzmeister Henning Constien. Zuschläge werden fällig, wenn Jena den Aufstieg in die dritte Liga schafft oder Düzel in eine höhere Liga wechselt. Lüneburg wollte ihn halten. Dem Schatzmeister zufolge verdient der Offensivspieler in Jena aber „ein Vielfaches von dem, was wir ihm bieten können“.

So viel Ablöse zahlt der FC Carl Zeiss Jena für Düzel

Der FC Carl Zeiss selbst informiert nicht über die Modalitäten. Es ist aber davon auszugehen, dass die Kombination aus niedriger Ablöse und monatlichen Zahlungen an den Spieler nicht höher ausfällt als bei anderen Verpflichtungen im Kader, die ohne Ablöse kamen. Nach Informationen unserer Zeitung beträgt die Ablöse 10.000 Euro.

„Can ist ein junger, talentierter Spieler, von dessen Tempo und unbekümmerter Art, Fußball zu spielen, wir uns Impulse für unsere Offensive versprechen“, sagt Sport­direktor Tobias Werner, der einen Zweijahresvertrag aushandelte. „Ich freue mich, dass das geklappt hat. Can ist aufgrund seiner Beidfüßigkeit ein offensiv flexibel einsetzbarer Spieler und bringt zudem Schnelligkeit und den nötigen Ehrgeiz mit“, sagt Trainer Dirk Kunert.

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