FC Carl Zeiss Jena: Spiel gegen FSV Zwickau findet statt

Jena.  Trotz der Ausläufer des Orkantiefs soll die Drittliga-Partie am Montagabend stattfinden.

Vorbereitung aufs Spiel gegen den FSV Zwickau: Dominic Volkmer schirmt den Ball vor Jannis Kübler ab.

Vorbereitung aufs Spiel gegen den FSV Zwickau: Dominic Volkmer schirmt den Ball vor Jannis Kübler ab.

Foto: Tino Zippel

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Von den Ausläufern des Orkantiefs will sich der FC Carl Zeiss Jena am Montagabend nicht stoppen lassen. Der Tabellenletzte empfängt um 19 Uhr den FSV Zwickau. Die Verantwortlichen haben am Montagmittag nach Rücksprache mit dem Deutschen Wetterdienst entschieden, dass die Partie angepfiffen werden soll. Wir haben die wichtigsten Fakten vorm ersten Spiel von René Klingbeil als Interimstrainer zusammengetragen.

Ausgangslage: Der FC Carl Zeiss Jena hat seit Sonntag durch den Chemnitzer Sieg mehr Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz (14 Punkte), als Zähler auf dem Konto (13). Die Ausgangslage ändert sich nicht. Aus den ausstehenden 16 Spielen braucht es elf Siege.

Personalsituation: Wegen Sperren fehlen gleich drei Spieler: Ole Käuper sitzt die fünfte Gelbe Karte ab, Kilian Pagliuca und Meris Skenderovic müssen nach ihren Roten Karten pausieren. Wegen ihrer Ermüdungsbrüche setzen Justin Schau und Manuel Maranda weiterhin aus. Auch Eroll Zejnullahu (Adduktorenprobleme), Patrick Schorr (Achillessehnenprobleme) und Marian Sarr (Lauftraining) stehen noch nicht zur Verfügung. Daniel Stanese ist nach dem Tennisball-Treffer im Auge wieder einsatz­bereit.

Aufstellung: Zu seiner Startformation hüllt sich René Klingbeil in Schweigen. Umstellungen im Vergleich zum Braunschweig-Spiel wird es aber geben – allein schon wegen der beiden Sperren. Zu erwarten ist, dass Aytac Sulu zentral in die Abwehr rückt. Auch Maximilian Rohr, der sein Drittligadebüt gegen Zwickau gab und gleich Gelb-Rot sah, hat gute Chancen auf die Startelf. Winterzugang Joy-Lance Mickels trainierte zwar voll mit – ein Einsatz des Stürmers kommt aber wohl noch zu früh.

Gegner: Beim FSV Zwickau läuft es. 28 Punkte hat das Team in dieser Saison geholt und ist auf gutem Weg zum Saisonziel Klassenerhalt. Der Verein aus Westsachsen hat den Vertrag mit Cheftrainer Joe Enochs um zwei Jahre verlängert. „Mit seinem sehr guten Zugang zu den Spielern lebt Joe mit Ehrlichkeit, Loyalität sowie professionellem und akribischem Arbeiten die Werte vor, für die wir als Verein stehen“, sagt FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth, der einst für den FC Carl Zeiss Jena aufgelaufen ist. Damit setzt Zwickau auf Kontinuität.

Historie: Die Heimbilanz fällt deutlich zu Gunsten des FC Carl Zeiss aus. In 47 Partien holten die Jenaer 34 Siege und sieben Unentschieden bei sechs Niederlagen. Im Jahr 2015 verloren die Jenaer das letzte Mal daheim gegen Zwickau. Doch diese Saison präsentieren sich die Jenaer außerordentlich heimschwach. Erst ein Sieg gegen den FC Hansa Rostock steht auf der Habenseite. Kippt die Heimserie im Jahr 2020?

Zuschauer: Bislang setzte der FC Carl Zeiss 4500 Tickets im Vorverkauf ab. Der Drittligist hofft auf einen guten Verkauf am Montag, um 6000 Zuschauer im Stadion zu begrüßen – erhältlich sind die Eintrittskarten auch in den Pressehäusern Jena und Gera. Die Tore zum Stadion öffnen sich um 17.30 Uhr.

Schiedsrichter: Premiere für Zweitligareferee Benedikt Kempkes. Der 34-jährige Zahnarzt aus Rheinland-Pfalz hat bislang noch keine Partie des FC Carl Zeiss gepfiffen.

Fernsehen: Die Partie wird live beim Streamingdienst Magentasport übertragen.

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