FC Carl Zeiss Jena: Kurzarbeit nun doch ein Thema

Jena.  Weiter Ungewissheit in der Regionalliga Nordost: Der FC Carl Zeiss Jena trifft nun eine Vorsichtsmaßnahme.

Die Regionalliga-Mannschaft beim Training.

Die Regionalliga-Mannschaft beim Training.

Foto: Tino Zippel

Für den ursprünglichen Plan des Nordostdeutschen Fußballverbandes, die Regionalliga am 25. November wieder zu starten, wird es eng. Die politischen Freigaben für Spielbetrieb aus Berlin und Sachsen-Anhalt fehlen. Am Donnerstagabend tagt der Spielausschuss, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Die Thüringer Vereine FC Carl Zeiss Jena und ZFC Meuselwitz warten dringend auf eine Entscheidung – der FCC hat vorsichtshalber schon reagiert.

FC Carl Zeiss Jena hat Kurzarbeit angemeldet

„Wir hoffen, dass wir schnell Planungssicherheit bekommen“, sagt Chris Förster, Geschäftsführer des FC Carl Zeiss Jena. Ursprünglicher Plan war, dass zunächst das ausgefallene Spiel gegen Bischofswerda nachgeholt wird. Ob dieses Vorhaben angesichts der weiter hohen Corona-Fallzahlen realistisch ist, bleibt fraglich. Nachdem sich der Geschäftsführer vor einer Woche noch zurückhaltend zur Kurzarbeit äußerte, wird diese nun zum Thema. „Wir haben Kurzarbeit angemeldet“, sagt Förster. Abhängig von der Entscheidung zum Spielbetrieb will er den Anteil der Kurzarbeit festlegen.

ZFC Meuselwitz steht wieder im Trainingsbetrieb

Der ZFC Meuselwitz ist indes nach der überstandenen Quarantäne zum Beginn der Woche wieder ins Training eingestiegen. „Die Mannschaft versucht, nach zwei Wochen Trainingspause wieder fit zu werden“, sagt Präsident Hubert Wolf. Er bleibt dabei, dass der ZFC bereit ist, maximal zwei Heimspiele unter Ausschluss des Publikums auszutragen. „Mehr Partien ohne Zuschauer sind aus finanzieller Sicht nicht zu verkraften. Außer, es gibt einen finanziellen Ausgleich.“

Die Regionalligisten hatten sich auf einer Videokonferenz Anfang November über das weitere Vorgehen angesichts des Corona-Lockdowns verständigt. Demnach wollten sie einen Re-Start für den 25. November anpeilen. Thüringen hat seine Corona-Verordnung entsprechend geändert und erlaubt wieder Spiele in der vierten Fußballliga. Allerdings muss die Verfügungslage in insgesamt fünf Bundesländern passen.

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