FC Carl Zeiss Jena plant vier Plätze für Talente im Drittligakader

Jena  Der FC Carl Zeiss will junge Spieler in den Drittliga-Kader holen. Sören Eismann soll in die zweite Mannschaft wechseln.

Denis Jäpel bei einem Benefizspiel im Trikot des FC Carl Zeiss Jena.

Denis Jäpel bei einem Benefizspiel im Trikot des FC Carl Zeiss Jena.

Foto: Tino Zippel

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Der FC Carl Zeiss Jena will in der neuen Saison wieder Talenten eine Chance im Drittliga-Kader geben. Trainer Lukas Kwasniok plant mit 18 Feld­spielern und vier jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs oder aus der Region.

Welche Spieler einen dieser regionalen Kaderplätze bekommen, steht noch nicht fest, sagt Kwasniok, der gerade den Kader plant. Zu den möglichen Kandidaten zählt mit Denis Jäpel ein Stürmer, den die Jenaer in der laufenden Saison zu Germania Halberstadt ausgeliehen haben. Bislang kommt der 20-Jährige auf acht Treffer in der Regionalliga Nordost. Der Vertrag von Jäpel beim FC Carl Zeiss läuft noch bis zum Sommer 2020. Eine weitere Ausleihe wäre nur bei einer Vertragsverlängerung möglich. Wie die Jenaer verfahren wollen, haben sie noch nicht entschieden. „Wir werden aufmerksam beobachten, wie er sich im Landespokalfinale gegen den Drittligisten Hallescher FC präsentiert“, sagt Geschäftsführer Chris Förster.

Ein weiterer Anwärter für einen der vier Plätze ist Jeffrey Wittlich (20). Der Außenbahnspieler machte durch gute Leistungen in der zweiten Mannschaft auf sich aufmerksam und stand auch schon im Spieltagskader der ersten Mannschaft. Der FSV Zwickau hatte den Spieler zuletzt zum Probe­training eingeladen.

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Mittelfeldspieler Maximilian Schlegel (22) will der FC Carl Zeiss einen Vertrag für die zweite Mannschaft anbieten.

Die Jenaer treiben auch im bestehenden Kader die Vorbereitungen für die neue Spielzeit voran. Mittelfeldspieler Sören Eismann soll nach Informationen unserer Zeitung künftig bei der zweiten Mannschaft trainieren und für diese auflaufen. Der 30-Jährige kam in dieser Saison nur auf 16 Einsätze und war zuletzt nur als Kurzarbeiter auf dem Feld. Sein Vertrag läuft noch bis zum Jahr 2020 – Steine wollen sie ihm in Jena aber nicht in den Weg legen, wenn er früher eine andere Offerte annehmen will.

Zu den Wackelkandidaten mit bestehendem Vertrag zählen auch Fabien Tchenkoua (26) und Logan Rogerson (20), die unzufrieden sind. Tchenkoua kam zumindest auf 14 Spiele, in denen er ein wichtiges Tor gegen die Sportfreunde Lotte köpfte. Dagegen absolvierte Rogerson, der aus Neuseeland kam, nur zwei Drittliga-Kurzeinsätze.

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