Kantersieg für Silbitz/Königshofen

Eisenberg  Fußball, Kreisoberliga: 8:0 triumphiert die Köbe-Elf über Union Isserstedt. SV Hermsdorf nun auf Abstiegsplatz

Zu spät: Jacob Melle von Union Isserstedt (rechts) kann Matthias Tretbar von der Silbitz/Königshofen nicht am Torschuss hindern.

Zu spät: Jacob Melle von Union Isserstedt (rechts) kann Matthias Tretbar von der Silbitz/Königshofen nicht am Torschuss hindern.

Foto: Marcus Schulze

Eintracht Eisenberg II – SG TSV Ranis 18603:3 (1:2)

Als die Fußballer aus Ranis am Sonnabend in der 80. Spielminute auf 3:1 erhöhten, schien die Heimniederlage der Eisenberger Fußballer besiegelt. Doch die Eintracht-Reserve, die sich eigentlich für das blamable 1:4 aus dem Kreisoberliga-Hinspiel revanchieren wollte, schaffte nach einer verrückten Schlussphase zumindest noch das Remis. Erst traf Routinier Nico Sölle zum 2:3 (81.). In der fünften Minute der Nachspielzeit sicherte Fabian Robert Theumer mit seinem zweiten Tor des Tages zum 3:3 den Punkt. Theumer hatte sein Team nach einer halben Stunde in Führung gebracht. Dann traf Benjamin Brei, der bis zum Pausenpfiff aus dem 0:1 ein 2:1 für die Raniser machte. „Natürlich wollten wir mehr als ein Remis. Wenn man den Spielverlauf sieht, müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Es gibt solche Spiele. Da nimmt man sich viel vor. Am Ende reicht es nur für einen Zähler“, sagte Eisenbergs Trainer Alexander Stäps. Die Nachspielzeit war nach zahlreichen Verletzungspausen gerechtfertigt.

SV Gleistal 90 – SV Hermsdorf 2:0 (0:0)

Hermsdorfs Fußballer stehen seit gestern Nachmittag auf einems der beiden Abstiegsplätze in der Tabelle der Kreisoberliga des KFA Jena-Saale-Orla. Während die Konkurrenz aus Ranis, Jena-Zwätzen und Post Jena am Sonnabend punktete, unterlagen die Hermsdorfer im Sonntagsspiel beim SV Gleistal durch zwei Nachpausen-Tore mit 0:2. Beide Treffer fielen im Anschluss von Eckbällen. Erst köpfte Philipp Hörnig den Ball aus elf Metern zum 1:0 (49.) ein. Sieben Minuten später erhöhte Thomas Schurtzmann, ebenfalls per Kopf, auf 2:0. Auf Grund der deutlichen Steigerung der Gleistaler war der Sieg in dieser Höhe verdient.

In der Schlussphase stand die Heimmannschaft vor dem dritten oder vierten Tor. Die Gäste aus Hermsdorf hatten ihre besten Aktionen im ersten Durchgang. Die Gleistaler untermauerten mit dem Dreier ihre Heimstärke. Der SVH bleibt dagegen in dieser Saison auswärts weiter ohne Sieg.

SG Silbitz/Königshofen – Union Isserstedt8:0 (2:0)

Bereits in der 3. Spielminute durfte am Sonnabend in Silbitz gejubelt werden. Ein Eigentor der Gäste von Union Isserstedt eröffnete den stimmigen Reigen in Sachen Treffer für die SG Silbitz/Königshofen, die letztlich einen 8:0 Kantersieg einfahren konnten und jetzt auf Platz drei in der Tabelle verweilen. „In psychologischer Hinsicht war das frühe Tor ganz wichtig. Wer weiß, wie sich Isserstedt verhalten hätte, wenn es anders gekommen wäre. So standen sie aber unter Zugzwang, mussten etwas offensiver agieren“, resümierte Christian Köbe. Die Räume, die sich daraufhin in des Gegners Reihen auftaten, nahmen die Kicker von der Elster nun dankend an. In der 26. Minute erhöhte Frank Schumann auf 2:0. Im zweiten Akt trafen schließlich Jörg Krawczyk (60./82.), Matthias Tretbar (65.), Justin Oehring (76.), Matthias Knop (80.), Frank Schumann (82.) und Dennis Schomburg (84.). „Respekt an die Jungs, dass sie so konsequent durchgezogen haben“, sagte Christian Köbe, der jedoch auch darauf verwies, dass angeblich sechs Stammspieler an diesem Spieltag bei Isserstedt gefehlt hätten. Isserstedt hatte den Hausherren, die die Größe des Platzes für ihre Zwecke zu nutzen wussten, absolut nichts entgegenzusetzen. Stichwort: Einbahnstraßen-Fußball. Zentraler Protagonist in den Reihen der SG sei laut Christian Köbe Kapitän Leon Grünbeyer gewesen, der unermüdlich in alle Richtungen gearbeitet hätte.

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