Was für ein wildes Spiel am Freitagabend in Hamm! Beim Tabellensechsten, der in der Zwischenrunde der Eishockey-Oberliga Nord seinen Playoff-Platz schon sicher hat, gewannen die TecArt Black Dragons Erfurt mit 8:7 nach Verlängerung.
Dabei gingen die Drachen im ersten Drittel durch Gerstung und Erkinjuntti zweimal in Führung, die Hamm aber zum 2:2-Zwischenstand egalisierte. Im zweiten Abschnitt fielen sogar sechs Tore: Die gastgebenden Eisbären gingen mit 4:2 und 5:3 in Front, doch Kiss, Kramer und Haarala schafften für Erfurt den Ausgleich.
Erst Alu-Pech, dann zweimal Alu-Glück
Im Schlussdrittel konnte Hamm abermals um zwei Treffer davonziehen. Defensiv nicht zum ersten Mal in dieser Zwischenrunde löchrig wie ein Schweizer Käse, zeigten die Gäste aber offensiv viel Herz und kamen durch Markkula und Herrschaft, dessen Treffer minutenlang wegen möglichen hohen Stocks überprüft wurde, noch zum 7:7. 40 Sekunden vor Schluss hatte Haarala die dicke Chance, den Drachen drei Punkte zu bescheren, traf aber aus Nahdistanz die Latte.
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In der Verlängerung hatte dann Erfurt zunächst zweimal Alu-Glück. Als das Penaltyschießen unumgänglich schien, zog Markkula drei Sekunden vor dem Ende der Overtime trocken ab und sicherte den Drachen den zweiten Extra-Punkt. Damit kletterten sie um zwei Plätze und könnten am Sonntag mit einem Sieg gegen Herford den letzten Playoff-Platz zurückerobern.





