Sommerpause statt Ausflug nach Deggendorf: Im vorletzten Spiel der Zwischenrunde haben die TecArt Black Dragons Erfurt den achten Platz in der Eishockey-Oberliga Nord und somit ein Achtelfinalduell gegen den Süd-Meister endgültig verspielt. Nach dem wilden 8:7 nach Verlängerung am Freitag in Hamm hätten die Erfurter den letzten Playoff-Platz am Sonntag im Heimspiel gegen die Herforder Ice Dragons zurückerobern können. Stattdessen verloren sie mit 1:3 und haben nun vier Punkte Rückstand auf Herford.

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Ein böser Schnitzer des Erfurter Nachwuchstalents Phil Bischoff leitete den frühen Rückstand im Drachenduell ein. Der 19-Jährige versuchte hinter dem eigenen Tor unnötig, einen Gegner auszuspielen, verlor den Puck und Nils Wegner versenkte zum 0:1 (9.). Weil beide Teams ihre guten Chancen nicht nutzen konnten und mehrfach an den starken Torhütern Patrick Glatzel und Jakub Urbisch scheiterten, blieb es bis zum Beginn des Schlussdrittels bei diesem Spielstand.

Herrschaft bringt die Hoffnung zurück

Nach einer fragwürdigen Strafzeit für Erfurts Jonas Gerstung nutzte Herford das Powerplay zum zweiten Tor: Ryley Lindgren hatte auf links viel zu viel Platz, konnte sich die Ecke aussuchen und versenkte zum 0:2 (46.). Nun war guter Rat teuer für die Gastgeber – und kam nur 48 Sekunden später durch Enzo Herrschaft: Nach einem verdeckten Schuss nutzte der Kapitän den Abpraller zum 1:2. Die Drachen probierten alles, aber ihnen fehlte mitunter die Übersicht und Herford verteidigte clever. Als Erfurt den Torwart vom Eis nahm und die Scheibe verlor, schickte sie Matyas Kovacs mit seinem Tor zum 1:3 in die Sommerpause.

Zuvor muss Erfurt am Dienstag aber noch einmal in Herne ran.