In diesem Jahr feiert die Landessportschule in Bad Blankenburg einen runden Geburtstag: Der 100. Geburtstag ist nicht nur für den Landessportbund (LSB) Thüringen, sondern auch für die Schule selbst Anlass, auf ihre Vergangenheit, aber auch auf die Zukunft der Einrichtung am Eingang des Schwarzatales im Landkreis Saalfeld/Rudolstadt zu blicken.

Rund um den „Tag der offenen Tür“ an der Landessportschule, der Anfang September stattfand, beleuchten wir in einer zehnteiligen Serie die Geschichte der Einrichtung. Der Landessportbund Thüringen stellte die historischen Aufnahmen zur Verfügung, mit denen die bewegte Geschichte der Jubilarin illustriert wird. Das Material ist außerdem Teil einer Dauerausstellung, die ab September in der Sportschule am Eingang des Schwarzatales zu sehen sein wird.
4000 Teilnehmer an 158 internationalen Lehrgängen
Ab 1978 entwickelt sich die Sportschule zur zentralen Weiterbildungsstätte des DTSB für Führungs- und Lehrkader und gewinnt gleichzeitig international an Bedeutung. Zwischen 1978 und 1989 finden insgesamt 158 internationale Lehrgänge mit rund 4000 Teilnehmern statt, überwiegend aus Afrika, Asien und Lateinamerika.

Die Integration der Bezirkssportschulen Erfurt und Suhl stärkt die Aus- und Weiterbildung von Übungsleitern, Kampf- und Schiedsrichtern. Damit einhergehend wächst die Zahl der Beschäftigten auf etwa 120 Mitarbeitende.
In den späten 1970er und 1980er Jahren werden zahlreiche bauliche Erweiterungen umgesetzt: ein neuer Küchen- und Versorgungstrakt, ein Unterkunftshaus, modernisierte Außenanlagen und Hallen, Krafträume, Kampfsportbereiche, eine Kegelbahn sowie ein moderner Hörsaal.
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1984 wird dann die neue Schwimmhalle feierlich eröffnet, die auch öffentliche Hallenzeiten anbietet. Ebenfalls prägend sind die in den 1980er Jahren aufgebaute Sammlung zum Thema „Kunst und Sport“ sowie die Durchführung von Pleinairs mit Kunstschaffenden.
red





