Zum Auftakt der diesjährigen ADAC MX-Masters-Saison fuhr Tom Koch vom KTM Sarholz Racing-Team nach drei Rennen in der Tageswertung auf den dritten Platz. Die Rennserie zählt zu den prestigeträchtigsten Motocross-Events in Europa.
Auf der tiefsandigen Rennstrecke im „Loch“ von Grevenbroich, im Westen von NRW gelegen, hatte der WM-Rückkehrer schon viele Trainingsrunden absolviert und kannte daher die Tücken und Eigenarten der Strecke, die in einem ehemaligen Kohletagebau angelegt ist. Durch eine Änderung im Reglement durften alle knapp 50 Fahrer gleichzeitig auf die Jagd nach der schnellsten Runde gehen. Bisher gab es zwei Gruppen, mit denen es dann weniger Verkehr auf der Strecke gab. Koch legte von Anfang an schnelle Zeiten hin, hatte aber nie die eine „freie“ Runde, so dass er mit dem sechsten Platz vorlieb nehmen musste.
Fehlerfreie Fahrt bringt Rang drei im ersten Rennen
Bei kühlen Temperaturen, viel Wind, aber noch trockener Strecke hatte der Wormstedter einen schlechten Start in das erste Wertungsrennen. Erst als Neunzehnter kam er im vierzig Fahrer starken Feld aus der ersten Runde zurück. In einer fehlerfreien Fahrt holte er sich nach 15 Rennrunden mit je zwei Minuten Dauer noch den dritten Platz.
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Am Sonntag fielen immer wieder ein paar kurze Regenschauer und machten die Strecke noch anspruchsvoller. Auch der Start in das zweite Rennen war für Tom Koch keine Offenbarung. Erneut nahm er im Mittelfeld liegend die Verfolgung auf, hatte sich nach vier Runden auf den neunten Platz nach vorne gearbeitet, musste aber in der Folge sichtbar Tempo rausnehmen.
„Mir ist nach vier Runden die hintere Bremse ausgefallen, ich musste höllisch aufpassen, nicht irgendwo über einen Anlieger hinauszuschießen. Ich brauchte etwas, um mich an die Situation zu gewöhnen und meinen Rhythmus zu finden. Am Ende bin ich noch sehr nahe an die Fahrer vor mir herangekommen“, so der KTM-Fahrer nach dem Rennen.
Ich freue mich, wieder zurück beim ADAC MX Masters zu sein.
Tom Koch, Motocross-Pilot aus Wormstedt
Im dritten Rennen legte Tom Koch einen starken Start hin. Als Zweiter hängte er sich an den Spitzenreiter und verlor diese Position erst in den letzten Runden, als er etwas von seinem Flow verlor.
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„Die Saison mit einem Podium zu beginnen, ist solide und darauf kann ich aufbauen. Aber so ganz zufrieden bin ich nicht. Im zweiten Lauf hatte ich etwas technische Probleme, dafür war das dritte Rennen vom Start weg besser, obwohl ich kurz aus dem Rhythmus gekommen bin. Ich freue mich, wieder zurück beim ADAC MX Masters zu sein“, sagte Koch am Ende des Tages. Anfang Mai steht im brandenburgischen Dreetz das nächste Rennen an.




