Mit einem Laufsieg und zwei fünften Plätzen kam Tom Koch vom KTM Sarholz Racing bei dem Rennwochenende in Tensfeld, südlich von Kiel, in der Gesamtwertung der ADAC MX Masters auf den dritten Platz, war aber mit seiner Leistung insgesamt nicht zufrieden.
Der heftige Regen unter der Woche hatte die tiefsandige Strecke derart unter Wasser gesetzt, dass sich an manchen Stellen große Pfützen gebildet hatten. In der Qualifikation fuhr Tom Koch auf den 13. Platz. „Ich dachte, ich bin gut gefahren, hab mir aber keinen Kopf gemacht, da ich mehr der Racer bin als der Zeitfahrer“, so Koch.
Heftiger Sturz ermöglicht Sieg für Tom Koch
Für den Start zum ersten Rennen stellte sich der KTM-Fahrer sehr weit rechts in die Startaufstellung, was sich noch als sehr gute Entscheidung herausstellen sollte. In der Mitte der Startaufstellung hatte sich das Wasser zu einem kleinen See aufgestaut, den Koch durch seine Linienwahl umfahren konnte. So war er um Reifenbreite als Erster an der Holeshot-Linie und fiel dann auf Rang drei zurück. Durch einen Unfall, in den die beiden Führenden involviert waren, kam Tom Koch an die Spitze und wurde nach dem Rennabbruch in Runde neun der Sieger. Dazu sagte er: „Durch die Verletzung des gestürzten Fahrers bleibt ein bitterer Beigeschmack.“
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Das Aprilwetter blieb auch am Sonntag erhalten. In beiden Rennen hatte der Thüringer einen ordentlichen Start und wurde jeweils als Fünfter abgewunken. So konnte er als Dritter in der Tageswertung auf das Siegerpodest steigen, fiel aber in der Meisterschaft mit einem Punkt Rückstand auf Rang vier zurück. „So richtig zufrieden bin ich nicht. Im zweiten Rennen sah es zunächst besser aus, bis ich Probleme mit der Brille bekam. Die Abreißgläser auf der Brille ließen sich nicht richtig entfernen. Dabei habe ich die Brille weggezogen. Dadurch kam Dreck ins Visier, was die Sicht erheblich beeinträchtigt hat“, erklärte Koch.


