Weimar ehrt seine Sportler des Jahres

Weimar.  Tokio-Hoffnungen stehen neben Nachwuchssportlern, Förderern und Legenden auf der Bühne der Weimarhalle

Weimars Sportler des Jahres auf der Bühne der Weimarhalle.

Weimars Sportler des Jahres auf der Bühne der Weimarhalle.

Foto: Michael Baar

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Die Thüringer Olympiahoffnung im Sportklettern, Alma Bestvater (Alpenverein Weimar), der Fechter Julius Haupt (PSV Weimar) und das Tchoukball-Nationalteam AK 17/18 vom ASC Weimar sind die Sportler des Jahres in der Kulturstadt. Sie wurden am Samstagabend bei der Sportlergala der Stadt und des Stadtsportbundes in der Weimarhalle geehrt.

Alma Bestvater errang 2019 den Deutschen Meistertitel im olympischen Mehrkampf und kann sich weiter Hoffnungen auf einen Start in Tokio machen. Dort will auch Julius Haupt bei den Paralympics 2020 starten. Nach seinem U17-WM-Titel 2018 wurde der Rollstuhlfechter 2019 Vizeweltmeister in der Klasse U23 und zweifacher Deutscher Meister. Die Tchoukball-Junioren des ASC holten mit dem deutschen Nationalteam erstmals WM-Bronze auf asiatischem Boden.

Als Nachwuchssportler des Jahres wurden Selina Fuhrmann vom Schöndorfer SV und Alexander Kull vom HSV Weimar ausgezeichnet. Die Keglerin holte bei den Deutschen und bei den Weltmeisterschaften im Mix jeweils Silber, der junge Triathlet rückte ins Bundesliga-Team auf und glänzte bei den deutschen Juniorenmeisterschaften.

Mit dem Sonderpreis der Mediengruppe Thüringen wurde Folker Schwesinger (HSV Weimar) gewürdigt. Er ist Leistungsträger und Teammanager im Triathlon-Bundesligateam „Weimarer Ingenieure“. Im Jahr 2019 qualifizierte der sich in Zürich mit Platz 2 bei seinem Langdistanzrennen für den Ironman auf Hawaii.

Traditionell ehrte die Sportlergala auch jene, welche die Leistungen der Sportler erst ermöglichen. Trainer des Jahres wurde Hagen Schmidt von Victoria Weimar. Er ist erfolgreicher Basketballtrainer und innovativer Nachwuchsförderer im Projekt „Culture City“.

Als Sportorganisatoren des Jahres würdigte die Sportlergala die Macher der Vereinsfusion des KC Handwerk Weimar und des VfB Oberweimar, die für den Erhalt der Sportangebote beider Vereine sorgte.

Sportlehrer des Jahres sind die Organisatoren des Integrativen Sportfestes. Nach langjährigem Einsatz gelang ihnen mit dem Umzug ins Wimaria-Stadion eine Verdopplung der Teilnehmerzahl und eine gelungene Erweiterung des Programms. – Als Förderer des Sports wurde die WBB Bau & Beton GmbH ausgezeichnet.

Besonderen Applaus erhielt Harald Matuschewski vom Weimarer SV. Er wurde für sein Lebenswerk geehrt. Seit 1963 ist der Ehrenvorsitzende des WSV im Sport aktiv. Er war Trainer im Fußball und im Volleyball, Vereinsvorsitzender und Trainer im Gesundheits- und Reha-Sport.

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