Thüringerin startet Petition gegen Abschuss von Ohrdrufer Wölfin

Erfurt.  Eine aktuelle Petition gegen den Abschuss der Wölfin von Ohrdruf richtet sich an die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne).

Eine Erfurterin hat eine Petition gegen den Abschuss der Ohrdrufer Wölfin im Internet gestartet.

Eine Erfurterin hat eine Petition gegen den Abschuss der Ohrdrufer Wölfin im Internet gestartet.

Foto: Screenshot von openpetition.de

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Die Thüringer Wölfin soll nicht zum Abschuss freigegeben werden, steht als Einleitung in einer neu angelegten Petition, welche nun von einer Erfurterin auf openpetition.de gestartet wurde. Als Begründung liest man: „Wölfe sind streng geschützt. Gemäß dem Europäischen Gerichtshof müssen Behörden eine Abschussgenehmigung wissenschaftlich fundiert erklären und beweisen, dass es keine Alternativen zum Abschuss gibt...“

Unterstützung kommt aus ganz Deutschland

Seit dem die Petition online gegangen ist, haben bereits über 3800 Personen ihre Unterstützung mit einer digitalen Unterschrift zugesichert. Das nur 737 davon aus Thüringen stammen zeigt, wie das Thema „Abschuss von Wölfen“ ganz Deutschland polarisiert. So wurden Unterschriften aus Berlin, Bremen oder Köln getätigt. Für ein „Quorum“ – also den Moment, wenn die Openpetition-Anbieter das entsprechende Ministerium um eine Stellungnahme bitten dürfen – fehlen nicht mehr viele Unterschriften.

Einen Tag vor Weihnachten gab es „grünes Licht“ für den Abschuss der Wölfin von Ohrdruf. Die Genehmigung für den umstrittenen Abschuss des Tieres, das nachweislich Dutzende Schafe getötet hat, liege seit Montag vor, teilte das Thüringer Umweltministerium mit. Das Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz habe als zuständige Behörde den vom Ministerium gestellten Antrag zuvor intensiv geprüft, hieß es weiter.

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