Umweltministerin Siegesmund stellt Pflegekonzept für alte Obstbäume vor

Kleinromstedt.  In Thüringen gibt es rund 10.000 Hektar Streuobstwiesen. Doch deren Bestand ist bedroht, weil sich entweder niemand darum kümmert oder die Bäume oft falsch gepflegt werden.

Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) auf der Streuobstwiese in Kleinromstedt (Weimarer Land) mit Michael Grolm (Obstbaumschnittschule, l.) und Biobauer Johannes Köhler, Kleinromstedt (2. v. r.).

Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) auf der Streuobstwiese in Kleinromstedt (Weimarer Land) mit Michael Grolm (Obstbaumschnittschule, l.) und Biobauer Johannes Köhler, Kleinromstedt (2. v. r.).

Foto: Sibylle Göbel

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Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund ist der Aufstieg gelungen: Gesichert mit Klettergurt und Helm erklomm die Grünen-Politikerin am Wochenende auf einer Streuobstwiese bei Kleinromstedt (Weimarer Land) einen Kirschbaum, um zu demonstrieren, dass für sie die naturnahe Pflege der wertvollen Biotope essenziell ist. Anlass für ihre Kletterpartie war die Vorstellung eines Handlungsleitfadens, der erstmals Standards für den Umgang mit Streuobstwiesen vorgibt. „Wir haben davon in Thüringen rund 10.000 Hektar. Das entspricht der Größe der Stadt Jena“, sagte die Ministerin. Fast drei Viertel der Flächen seien allerdings in ihrem Bestand bedroht - hauptsächlich wegen fehlender Wirtschaftlichkeit, aber auch wegen falscher Pflegemaßnahmen. Um dem zu begegnen, bündelt das Handlungskonzept, an dem die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und die Grüne Liga Thüringen mitgewirkt haben, auf 80 Seiten Empfehlungen zur Pflege der Bäume. „Der Leitfaden richtet sich in erster Linie an die Thüringer Naturschutzbehörden“, sagte Siegesmund. Bei der Vergabe von Pflegeverträgen sollten sie darauf achten, dass nur noch ausgebildete Baumwarte zu Säge und Schere greifen. Doch genauso werde das Konzept Landschaftspflege- und Naturschutzverbänden, Natura-2000-Stationen und Vorhabenträgern als Grundlage für Planungen empfohlen.

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