Erneut ist die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) als „Cardiac Arrest Center“ zertifiziert worden. Mit der Rezertifizierung bestätige der Deutsche Rat für Wiederbelebung mit den beteiligten medizinischen Fachgesellschaften, dass die Behandlung von Patienten nach Herz-Kreislauf-Stillstand in Göttingen weiter den hohen strukturellen, personellen und organisatorischen Qualitätsanforderungen entspricht, berichtet UMG-Sprecherin Lena Bösch.

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Ein Herz-Kreislauf-Stillstand gehört zu den häufigsten lebensbedrohlichen Notfällen. Neben der umgehenden Wiederbelebung am Einsatzort ist insbesondere die strukturierte Weiterbehandlung in einer spezialisierten Klinik entscheidend für das Überleben und ein gutes Behandlungsergebnis. Laut Bösch empfehlen internationale Leitlinien, erfolgreich reanimierte Patienten gezielt in zertifizierte „Cardiac Arrest Center“ zu transportieren, die über die notwendige Infrastruktur, speziell qualifiziertes Personal und standardisierte Behandlungsprozesse verfügen.

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An der UMG erfolgt die Versorgung dieser Patienten in Zusammenarbeit mehrerer Fachbereiche. Beteiligt sind insbesondere die Klinik für Kardiologie und Pneumologie, die für Herz-Thorax- und Gefäßchirurgie, die für Anästhesiologie sowie die Zentrale Notaufnahme. Gemeinsam stellen sie eine standardisierte und lückenlose Versorgungskette vom Einsatzort bis zur Klinik sicher, so Bösch.

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Zu den zentralen Anforderungen eines „Cardiac Arrest Centers“ gehören die durchgehende Verfügbarkeit eines Herzkatheterlabors, eine spezialisierte intensivmedizinische Behandlung sowie standardisierte Abläufe und eine kontinuierliche Qualitätssicherung. An der UMG ist zudem der Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine rund um die Uhr gewährleistet, erklärt die Sprecherin. Die Versorgung beginne bereits mit der Voranmeldung durch den Rettungsdienst und werde in der Zentralen Notaufnahme, im Herzkatheterlabor oder Operationssaal sowie auf der Intensivstation strukturiert fortgeführt.

red