Auf der Ebene 4 des Funktionsgebäudes im Südharz-Klinikum in Nordhausen befinden sich die zwölf OP-Säle. Die mit der Nummer 10 bis 12 stehen den Medizinern der Augenklinik sowie der HNO-Klinik zur Verfügung.

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Und genau diese drei Bereiche mit ihren überaus speziellen Anforderungen werden jetzt einer kleinen Sanierung unterzogen, berichtet der Technische Leiter des Klinikums, Oliver Heck.

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Die bestehenden Ver- und Entsorgungsleitungen wurden vor 25 Jahren eingebaut und bedürfen deshalb einer planmäßigen Erneuerung oder Reparatur. So werden zum Beispiel die Abwasserleitungen, die sich auch durch die dritte Ebene des Funktionstraktes ziehen, ausgetauscht. Gleiches gilt für die drei separaten Trinkwassersysteme für kaltes, warmes und zirkulierendes Wasser. „Damit greifen wir nicht nur in die unmittelbaren Räume ein, sondern auch in die bis zu drei Etagen darunter befindlichen Räume und Flure”, erklärt Heck.

Südharz-Klinikum
Ein Blick in den OP-Saal 12, der derzeit saniert wird.© Kerstin Garke

Parallel zu diesen geplanten Arbeiten werden teilweise Fensterelemente und Fliesen ausgetauscht, neue Farbgebung an den Wänden sowie Türzargen und auch die Fußböden instandgesetzt und anschließend versiegelt. Hierzu gibt es neben den Absprachen mit den Gewerken auch die strengen hygienischen Anforderungen zu beachten. Zum Beispiel muss der OP-Bereich von der Ausbreitung von Staub und Schmutz abgeschottet werden.

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Klinikum-Geschäftsführer Guido Hage spricht von notwendigen Arbeiten, die eigentlich mit Fördermitteln des Landes Thüringen finanziert werden müssten. „Darauf können wir uns allerdings nicht verlassen, denn wir haben in Richtung des Landes noch offene Fördermittelanträge in Höhe von 50 Millionen Euro”, sagt Hage.

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Die eigenen Handwerker des Klinikums werden bei den Arbeiten von drei regionalen Firmen unterstützt. Technik-Chef Oliver Heck freut sich, dass es mit allen Bereichen des Hauses bei den Vorabsprachen ein großes Verständnis für die notwendigen Einschränkungen des Klinik-Betriebes gegeben habe. red