Liebesbriefe, offenes Foyer und Musical rund um Valentinstag im DNT Weimar
Passend zum anstehenden Valentinstag lädt das DNT Weimar am Dienstag, 10. Februar, um 20 Uhr zur Lesung „Amore, Amore, Amore“ ins Foyer ein. Unter dem Motto „Sprich mir von Liebe“ widmet sich der Abend Liebesbriefen jeder Art: an Menschen, die Natur, ein Haustier oder einen unvergessenen Moment. Zainab Alsawah, Jonas Götzinger, Fabian Hagen und Raika Nicolai aus dem Schauspielensemble lesen ausgewählte Texte, und auch das Publikum kann gerne selbstgeschriebene oder gefundene Liebestexte teilen. Für die Lesung gibt es noch Karten.

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Am Valentinstag selbst öffnet das DNT von 14 bis 18 Uhr seine Türen: Im Offenen Foyer kann die ganze Familie bei freiem Eintritt bei Kaffee und Kuchen plaudern, lesen, spielen, malen und vieles mehr. Abgerundet wird der 14. Februar mit dem leidenschaftlichen Musicalhit „Kiss me, Kate“ am Abend – für die Vorstellung im Großen Haus sind allerdings nur noch wenige Restkarten erhältlich. Große Gefühle stehen auch am Dienstag, 17. Februar, um 19.30 Uhr in der Redoute bei der französischen Oper „Werther“ von Jules Massenet auf dem Plan. Die tragische Liebesgeschichte nach Goethes berühmtem Briefroman ist dort in einer packenden Inszenierung im klassischen Gewand zu erleben. Es sind noch Karten erhältlich. red
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Kromsdorfer Narren feiern ersten Karneval im neuen Kulturhaus
Die Kromsdorfer Narren starten am Freitag, 6. Februar, in die fünfte Jahreszeit. Vier Tage lang locken die Faschingsveranstaltungen des Kromsdorfer Karnevalsvereins (KKV) ins neue Kulturhaus in Kromsdorf. Das Motto lautet „KKV im Wunderland“. Los geht es am Freitagabend um 21 Uhr mit einer Disco, bei der zu 80ern, 90ern und 2000ern getanzt werden kann. Am Samstag, 7. Februar, startet um 19.11 Uhr die erste Festsitzung, zu der die Band „2Takt“ Live-Musik macht. Eine Woche darauf, am 14. Februar, findet ab 19.11 Uhr die zweite Festsitzung statt. Den Abschluss macht am 15. Februar der Kinderfasching ab 14.30 Uhr. red
Für die erste Festsitzung gibt es online noch wenige Restkarten, die zweite ist bereits ausverkauft. Tickets für die Disco am 6. Februar sind online verfügar unter karneval-kromsdorf.de
Semesterabschluss: Collegium Musicum spielt Brahms und Tschaikowsky
Unter dem Titel „absolut – märchenhaft“ lädt das Collegium Musicum Weimar zu den Semesterabschlusskonzerten am Freitag, 6. Februar, und Samstag, 7. Februar, jeweils um 19 Uhr in das Schießhaus Weimar ein. Unter der künstlerischen Leitung von Sebastian Ickstadt stehen Werke von Johannes Brahms, Engelbert Humperdinck und Peter I. Tschaikowsky auf dem Programm. Eintrittskarten zu 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist-Information Weimar sowie an der Abendkasse.
Zu Beginn des Abends erklingt Brahms’ erstes und einziges Violinkonzert in D-Dur op. 77, welches sich durch ein ausgeprägtes Wechselspiel zwischen Solovioline und Orchester auszeichnet. Die Solistin Hannah Kim ist Bachelorstudentin an der Weimarer Musikhochschule in der Violinklasse von Friedemann Eichhorn und ist derzeit als Akademistin beim hr-Sinfonieorchester Frankfurt tätig.
Entgegen Brahms’ Auffassung, Musik sei eine in sich geschlossene, selbstgenügsame Kunst ohne programmatischen Inhalt, präsentiert das Collegium Musicum in der zweiten Konzerthälfte märchenhafte Klangwelten, beginnend mit Engelbert Humperdincks Konzertouvertüre zu seiner Oper „Königskinder“. Neben seiner Oper „Hänsel und Gretel“ ist die im Anschluss entstandene Oper im Repertoire der Opernhäuser zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Im Anschluss folgt die Suite zu Tschaikowskys Ballett „Schwanensee“, die die Geschichte der verzauberten Odette bezaubernd in Klänge fasst. red
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Erzählreihe geht weiter mit Daidalos’ Geschichte
Erzählerin Petra Venzke setzt am Freitag, 6. Februar, um 18 Uhr ihre Reihe „Ovid – erzählt“ mit der Geschichte von Daidalos fort. Erzählt wird eine der zentralen Episoden aus den Metamorphosen des römischen Dichters Ovid, der vor rund 2000 Jahren mehr als 250 Mythen zu einem großen Erzählkosmos verband.
Daidalos gilt als genialer Baumeister, Erfinder und Künstler. Bekannt ist seine Geschichte heute vor allem durch den Sturz seines Sohnes Ikaros – oft gelesen als Warnung vor Übermut. Der Erzählabend rückt jedoch andere Facetten in den Mittelpunkt: Daidalos selbst, sein Handwerk, seine Klugheit und die überraschenden Wendungen einer Geschichte, deren ursprünglicher Schwerpunkt ein anderer war, als wir ihn heute kennen.
Die monatliche Reihe findet in der Leselounge des Studienzentrums der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek statt. Das Publikum entscheidet jeweils mit, welche Geschichte als Nächstes erzählt wird. Im Anschluss ist Zeit für Gespräch und Austausch. red
Heike Reuther eröffnet Ausstellungsreihe mit experimenteller Webkunst
Mit einem Werkstattgespräch der Künstlerin Heike Reuther startet am 6. Februar die neue Ausstellungsreihe der Schaufenstergalerie im Weimarer Bilderhaus. Die Veranstaltung markiert nicht nur den Auftakt ihrer Ausstellung „Gewebte Strukturen“, sondern zugleich den Beginn der diesjährigen Reihe mit sechs ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern. Beginn ist um 16 Uhr, ab 18 Uhr wird der Nachmittag musikalisch begleitet.
Die Ausstellung „Gewebte Strukturen“ ist vom 3. Januar bis 28. Februar im großen Schaufenster des Bilderhauses, Am Poseckschen Garten 1, zu sehen. Heike Reuther verbindet in ihrer Arbeit die Tradition der Weberei mit einer zeitgenössischen, experimentellen Handschrift. An ihrem Handwebstuhl erforscht sie textile Strukturen, Materialien und Farbverläufe und entwickelt daraus Werke, die zwischen Kunst, Handwerk und Design changieren. Die im Schaufenster präsentierten Arbeiten sollen die poetische Kraft textiler Prozesse im urbanen Alltag sichtbar machen. red
Kunst und Konzert unter Weimars Sendehalle
In die Weimarer Sendehalle zieht Kunst ein: In ihrer neuesten Ausstellung zeigen die Studierenden der „KünstlerSozialKlasse“ (KSK) im Gewölbe der Sendehalle vom 6. bis 8. Februar ihre Arbeiten. Nach Ausstellungen im ehemaligen Fitnessstudio über der alten Post und in Räumen des Atrium zieht die KSK nun weiter, um das baulich neu geöffnete Gewölbe der Sendehalle zu bespielen, ermöglicht durch Stiftungsleiter Martin Kranz.
Hinter dem Titel „bad reception – a group exhibition“ versammeln sich neben den Studierenden der KSK auch eine Vielzahl von Studierenden und Absolventinnen und Absolventen anderer Klassen der Freien Kunst der Bauhaus-Universität. Zu erleben sind teils großformatige Zeichnungen, Malerei, Video-Projektionen, Sound-Arbeiten, Skulpturen, ortsspezifische Installationen, Objekte und am Samstag ab 18 Uhr ein Live-Konzert von „Albers&Valeza“, gefolgt von Vinyl-DJ-Sets. Mit der umfangreichen Ausstellung möchte sich die Klasse zudem von der Vertretungsprofessorin Stef Heidhues verabschieden.
Die Ausstellung öffnet am Freitag von 18 bis 21 Uhr, Samstag von 10 bis 21 Uhr und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr. red
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Studierende inszenieren Treppenspiel am Neuen Museum
Kunststudierende der Bauhaus-Universität erobern am Freitag, 6. Februar, die Treppe des Museum Neues Weimar mit einem Treppenspiel. 15 Performances und eine Buchvorstellung erwarten das Publikum von 12 bis 16 Uhr im „Staircase Play“. Tanz, Schauspiel, Installationen, Requisiten, Kostüme, Texte und Licht werden Bestandteile der Präsentationen sein. Ein 150-seitiges Buch mit Entwürfen der Studierenden wird zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Der Eintritt ist frei. red
Wissenswertes über Märchensammler Musäus
Der Albert-Schweitzer-Verein in Weimar lädt ein zu einem Vortrag über Johann Carl August Musäus. Rita Seifert spricht am Freitag, 6. Februar, ab 18 Uhr über den Weimarer Schriftsteller, Märchensammler und Pädagogen aus dem 18. Jahrhundert. Ort des Vortrags ist der Kegelplatz 4, das einstige Wohnhaus von Musäus. Der Eintritt ist frei. red
Auf Malerei folgt Lederkunst in der Galerie Unartig
Noch bis Freitag, 6. Februar, ist „Freude am Fabulieren“, die Malereiausstellung von Annette Nitzschmann, in der Galerie Unartig zu sehen. Am Freitagabend wird ab 19 Uhr Finissage gefeiert. Danach wird alles für den Auftritt von Gabriele Trillhase vorbereitet. Ab 13. Februar, 19 Uhr, zeigt sie ihre Schau „Warum Leder, warum gerade ich“ mit Skulpturen, Buchhüllen, Möbeln, Lesezeichen und weiteren Gebrauchsgegenständen aus Leder. Die Ausstellung wird bis 13. März zu sehen sein. red
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Dieses Jahr fünfmal U18-Disco in Weimar
Die beliebte U18-Disco „Night Fire Club“ ist zurück – am Samstag, 7. Februar, ab 18 Uhr können Jugendliche wieder im Mon Ami tanzen. Mädchen und Jungen zwischen zwölf und 17 Jahren werden mit einem Mix aus Charts, Rap und Hip-Hop bis hin zu Klassikern und Discohits von DJ Timo unterhalten. Der Eintritt ist frei und die ausschließlich Getränke kosten jeweils einen Euro. Leitungswasser ist kostenlos.
Der Einlass erfolgt nach Alter gestaffelt: Zwölf- und 13-Jährige können bis 22 Uhr feiern, 14- bis 17-Jährige bis Mitternacht. Der Einlass ist nur mit gültigem Personalausweis oder Schülerausweis mit Foto möglich. Kopien, Handyfotos oder Ausweise ohne Foto werden nicht akzeptiert. Die U18-Disco ist eine Veranstaltung der Stadt Weimar in Kooperation mit dem Jugend- und Kulturzentrum Mon Ami sowie der Kindervereinigung Weimar. 2026 soll die U18-Disco gleich fünfmal ausgerichtet werden – das nächste Mal dann am 9. Mai. red
Informationen für Erziehungsberechtigte finden sich im Veranstaltungskalender unter we4we.de







