Zum Beitrag „Die Gen Z arbeitet mehr als die Generationen vor ihr“ vom 7. Februar:
Ich komme mir vor wie im falschen Film bei diesem Interview mit der sogenannten Wirtschaftsweisen Frau Schnitzer. Die Alten, die seit 40 Jahren jeden Morgen aufstehen und das Land noch einigermaßen am Laufen halten, die sind also die faule Generation und wollen nur schnell in Rente? Schauen Sie sich an, welche Generation noch körperlich schwer arbeitet! Das sind meist die Alten, während die Jungen studieren und im Büro arbeiten wollen.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
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Dann sagt diese Dame noch, man sollte die Menschen auffordern, bei Gasknappheit zurückhaltend zu heizen! Geht’s noch? Sind wir dafür verantwortlich, uns um Gas für die Bevölkerung zu kümmern, oder gibt es da nicht eigentlich „Experten“ aus der Politik, die dafür gut bezahlt werden, sich um solche grundlegenden Aufgaben zu kümmern, oder fliegen die umsonst in der Weltgeschichte umher? Sie sollten solchen Personen nicht so eine große Bühne geben und die Bevölkerung nicht gegenseitig aufstacheln.
Liane Mehring, Bad Tabarz
Zum Beitrag „Fehlende Therapieplätze für Kinder: Das können wir uns nicht leisten“ vom 12. Februar:
Dass jeder fünfte Minderjährige in einem Jahr eine psychische Erkrankung entwickelt, macht einen genauso sprachlos wie die Ursachen dieser dramatischen Entwicklung. Seit der Corona-Pandemie ist dieser negative Trend geradezu explodiert. Die politische Führung zu dieser Zeit hat meines Erachtens versagt und es hat sich bezüglich der Aufarbeitung nicht so viel, wenn überhaupt, verbessert. Das Prekäre an der Sache ist, dass die Aufarbeitung dieser schlimmen Zeit heute teilweise von den Politikern erfolgt, die damals die Hauptverantwortung hatten, etwa der damalige Gesundheitsminister, Herr Spahn. Die BRD hat in Zukunft große Ziele, aber wie will man diese künftig angehen, wenn in diesem Land gefühlt über zwei Millionen Minderjährige psychisch krank sind und es auch nicht genug Therapeuten gibt? Cornelia Metge, Vorstandsmitglied der Bundespsychotherapeutenkammer, sagt dazu, dass dies eine beunruhigende Entwicklung sei. Ich finde, das ist einfach nur katastrophal und für ein so hochentwickeltes Land wie die BRD ein Fiasko. Was haben diese jungen Leute für Perspektiven, vor allem ohne medizinische Hilfe? 8044 Kinder- und Jugendpsychologen stehen da vor einer fast unlösbaren Aufgabe.
Unsere Kinder, unsere Zukunft? Ich bin einfach nur noch fassungslos....
Dieter Petermann, Stadtilm
Weitere Lesermeinungen
Zum Olympia-Fazit:
Die Olympischen Winterspiele sind nach zwei Wochen beendet. Für Deutschland gab es viel Blech – statt Edelmetall. Dabei hatten sich die Funktionäre doch das Ziel gestellt, Platz 3 im Medaillenspiegel zu belegen. Der Medaillenspiegel war schon zu DDR-Zeiten das Allerwichtigste. Damit wurden jedoch die Aktiven so unter Druck gesetzt, dass der errechnete Segen ausfiel. Nun haben die Funktionäre den entsprechenden Druck und es kann sie persönlich treffen. Wenn, wie beim Shorttrack, ein Sportler sich deutlich äußert, was im Trainings- und Betreuungsbereich alles schiefläuft, kann man nur hoffen, dass durchgreifende strukturelle Veränderungen erfolgen. Das beginnt bei der Talentsuche und endet bei einer deutlich verbesserten finanziellen Unterstützung im Investitionsbereich von Sportstätten. Die Erfolge im Eiskanal sind der Beweis dafür, wenn die technischen Voraussetzungen gegeben sind. Die Sportler selbst haben es nicht verdient, wenn man ihnen bei 14 vierten Plätzen eine Plakette aus Pappe um den Hals hängt.
Friedemann Boelicke, Erfurt

Zum Salon „Der Fackelträger“ vom 21. Februar:
Vor kurzem hatte ich das Glück, die Rede von Harald Martenstein in Hamburg in vollem Umfang zu hören. Ich war begeistert, denn hier hat jemand einer Klientel, die meiner Meinung nach dem Prinzip frönt „Es gibt nur zwei Meinungen, meine und die falsche“, den Spiegel vor das Gesicht gehalten und in einer für mich hervorragenden Art und Weise die Ziele dieser Gruppierung entlarvt, wie sie sich die Durchsetzung ihrer Machtansprüche vorstellt. Unliebsame Gegner (Parteien) werden verboten. Mit dieser links/grünen Einstellung fällt es schwer, abweichende Meinungen zu akzeptieren. Aber: Wer nicht ständig linkes Gedankengut medienwirksam vertritt, ist noch lange kein Rechter.
Manfred Waldheim, Sondershausen
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