Zum Krieg gegen den Iran:
Aus meiner Sicht gibt es mindestens vier Gründe für den Angriff der USA auf den Iran:
1. Um dessen atomare Aufrüstung zu beenden und damit Israel und die Region zu schützen.
2. Um dem als globalen Rivalen empfundenen China einen Hauptlieferanten für Öl zu nehmen.
3. Um, sollte das Mullah-Regime gestürzt werden und demokratische Kräfte an die Macht kommen, bei den Wahlen in den USA im November als der große Befreier und Friedensbringer dazustehen.
Sollte allerdings diese Lage von den Chinesen genutzt werden, um Taiwan zu überfallen, dies wiederum von den Indern genutzt werden, um in Kaschmir klare Verhältnisse zu schaffen und die Bindung aller großen Mächte von Russland genutzt werden, um in der Ukraine weiter zu expandieren, brennt die ganze Kiste (womit ich Erde meine). Es bleibt also spannend!
Thomas Hirsch, Töttleben
Weitere Lesermeinungen
Zum Beitrag „Land muss Stellenbesetzung neu entscheiden“ vom 21. Februar:
Ein richtungsweisendes Urteil oder nur die Einzelmeinung eines Gerichtes? Viele Gerichtsentscheidungen werden als Grundsatzurteil zum Gesetz erhoben, worauf sich andere Gerichte berufen. In diesem Fall geht es wieder von vorn los, bis alle Instanzen durchlaufen sind. Zum Schluss wird ein Grundsatzurteil in der Sache „AfD und Öffentlicher Dienst“ gefällt. Unsere Demokratie lebt in solchen Fällen noch in der Zeit der Kaiser und Fürsten, wo es noch einen Obrigkeitsstaat gab. Da hatte die Hoheit ihren Beamten die Erledigung ihrer hoheitlichen Aufgaben übertragen. Daher wurden auch Gerichtsentscheidungen zum Gesetz erhoben, wenn die Hoheit nicht anderer Meinung war. Erstaunlicherweise werden auch noch heute Entscheidungen eines Gerichtes am Parlament vorbei zum Gesetz erhoben. Lücken der Auslegung sollten daher durch Gesetzesnovellierungen behoben werden.
Hartmut Trier, Wandersleben
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Zum Leitartikel „Renditen sind nicht alles“ vom 27. Februar
Gegen gute Arbeit und faire Bedingungen ist nichts einzuwenden, wenn die Fairness für alle gleichermaßen gilt und die Rahmenbedingungen dafür stimmen. Das scheint mir in keiner Weise so zu sein, wenn von der einen Seite eine Besitzstandswahrung mit Wohlstands-Garantie gefordert wird. Der Prozess der Wertschöpfung erfolgt nicht allein an der Werkbank. Und der Wert wird nicht durch die Arbeit bestimmt, sondern beim Verkauf des Produktes erzielt. Wird im freien Welthandel kein kostendeckender Preis infolge vieler Faktoren (Konkurrenz, Handelsbeschränkungen, Kosten) erzielt, mit dem die Arbeit erst bezahlt werden kann, muss das Unternehmen die Kosten senken. Da wir das meiste Rohmaterial erst auf dem Weltmarkt kaufen müssen, bleibt nur, die Lohnkosten zu senken, damit das Unternehmen überleben kann und Arbeitsplätze erhalten bleiben.

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Ein FUNKE Liebe
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Entlassungen und Lohnkürzungen sind ein hartes, aber manchmal notwendiges „Schwert“, solange nicht durch massive Investitionen die Effektivität der Arbeitsstunde gesteigert werden kann. Die Gewerkschaften sollten sich keinen Illusionen hingeben, denn zukünftig werden noch viele Arbeitsplätze auch durch KI und Roboter wegfallen. Hier sollten sie sich schon mal Gedanken machen für ihr Klientel und nicht den Beharrungs-Zustand fordern, der letztendlich zum Niedergang und zur Verarmung aller führt.
Peter Giesemann, Niederroßla
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Zum Beitrag „Thüringer Gasspeicher fast leer“ vom 21. Februar:
Zuletzt lag der Füllstand der Thüringer Gasspeicher unter 20 Prozent. Die hohe Nachfrage durch Kälte und fehlende wirtschaftliche Anreize, sowie physikalische Gegebenheiten, weil abnehmender Druck den Prozess des Auffüllens verlangsamt, werden als Gründe genannt. Da muss man doch staunen, mit welchen Ausreden hier hantiert wird. Wenn im Februar (und der soll wohl im Winter liegen) der Mindestfüllstand bei 30 Prozent liegen soll, muss man sich schon Sorgen machen. Das Wirtschaftsministerium und die Bundesnetzagentur sehen das gelassen. Die Eisbrecher werden schon rechtzeitig repariert sein, wenn Tauwetter eintritt. Es ist kaum zu glauben: Das Heizen von Wohnungen im Winter treibt den Verbrauch hoch! Zu den Verbrauchern gehören auch Industrie, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen. Da dauert es nicht lange und die Hallenbäder können den technischen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Die Europäische Union hilft uns mit ihrer Festlegung, die Einfuhr von russischem Gas im nächsten Jahr einzustellen. Dann füllen sich schon im Sommer die Gasspeicher nicht mehr auf erforderliche 80 Prozent!
Friedemann Boelicke, Erfurt
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