Zum Beitrag „Voigts Verbleib im Rundfunkrat“ vom 27. Februar:
Herr Voigt bekommt zu seinem üppigen Salär weiterhin die knapp 800 Euro Aufwandsentschädigung, die übrigens steuerfrei sein dürfte, und das Sitzungsgeld, auch steuerfrei, wahrscheinlich.
Meine Aufwandsentschädigung ist vom Finanzamt geregelt und beträgt 14 Euro Verpflegungspauschale. Und so eine Sitzung geht ja nicht Tage. Zwei oder drei Stunden, dann sind Vorlagen und Diskussion beendet. Toller Stundensatz. Herr Voigt, weiter viel Spaß und Erfolg im Selbstbedienungsladen.
Und seine Regierungssprecherin bekommt die gleichen Gelder. Doppel-Abzocke par excellence.
Michael Bürgermeister, Ruhla
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Zum Beitrag „Sportvereinen droht nach Gerichtsurteil Umsatzsteuer“ vom 27. Februar:
In Deutschland gibt es laut der Datenbank „Vereinsplaner“ 600.000 Vereine mit über 24.000.000 Mitgliedern. Die meisten davon sind ehrenamtlich geführte Sportvereine. Bei einem angenommenem Jahresmitgliedsbeitrag von 50 Euro sind demnach 1,2 Milliarden Euro steuerpflichtig, das bedeutet, es muss mit 200 Millionen Euro Mehraufwendungen und zusätzlicher Bürokratie gerechnet werden. Die nach Olympia von höchster Stelle eingeforderte Sportförderung wird damit „ad absurdum“ geführt.
Die Bundesrepublik und der Bundesfinanzhof existieren schon fast 80 Jahre und noch nie wurde die Umsatzsteuerfreiheit von Mitgliedsbeiträgen beanstandet.

Durch den Entscheid des Europäischen Gerichtshofes wird Deutschland dazu gezwungen! Für Europa wichtige Aufgaben, wie eine gemeinsame Verteidigung, werden nicht entschieden, aber die Besteuerung von Vereinen? Die EU ist wichtig, aber nicht, um in Fragen der nationalen Eigenständigkeit einzugreifen. Die über 60.000 Beamten in Brüssel müssen spürbar abgebaut werden und sich mit den wesentlichen europäischen Aufgaben befassen. Nur so kann die nationale Eigenständigkeit der Länder Europas erhalten und Europa gestärkt werden.
Jürgen Werner, Oberheldrungen
Weitere Lesermeinungen
Zum Beitrag „Europa bleibt der größte Geldgeber der Ukraine“ vom 25. Februar:
Also, das geht gar nicht! Man fährt nicht mit leeren Händen nach Kiew! Schon gar nicht, wenn man Ursula von der Leyen heißt. Aber außer läppischen 100 Millionen Euro – ein Trinkgeld – hatte die EU-Chefin nichts dabei, als sie mit Ratspräsident António Costa zum vierten Jahrestag des Krieges Wolodymyr Selenskyj ihre Aufwartung machte. Eigentlich hätten es ja 90 Milliarden Euro sein sollen. Aber Ungarns Viktor Orbán blockiert sie, weil die Ukraine die Pipeline nicht repariert, über die russisches Öl nach Ungarn fließt.

Damit mischt sich Selenskyj in die ungarischen Wahlen ein, von denen Kiew und Brüssel händeringend wünschen, dass Orbán sie verliert. Doch an eine Reparatur denkt Selenskyj nicht im Traum. Seine Gäste zeigten volles Verständnis und versprachen, dass das Geld fließen werde – „so oder so“, wie es von der Leyen formulierte. Man habe mehrere Optionen.
Was das bedeutet, verdeutlichte Costa. Es gebe Kleingedrucktes in den EU-Verträgen, mit dem man Ungarns Einspruch umgehen könne, orakelte der gelernte Advokat. Das war EU in Reinform: Mit vollen Händen und juristischen Winkelzügen Geld der Bürger aus dem Fenster werfen, ohne sie gefragt zu haben.
Freunde der EU raufen sich die Haare, Kritiker können sich freuen. So schafft sich dieses Konstrukt schneller ab, als man denkt.
Dr.-Ing. Manfred J. Fiegler, Schwansee
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Zum Beitrag „Die Gen Z arbeitet mehr als die Generationen vor ihr“ vom 7. Februar:
Ich gehöre zu den Alten, die sich nur noch wundern. Ansichten wie die von Frau Schnitzer tragen zur Spaltung der Bevölkerung bei. Gas und Strom sparen erklärt sich von selbst, wenn auf den Geldbeutel geachtet werden muss. Ein Herr Linnemann schleudert euphorisch beim letzten Parteitag der CDU seine Lobeshymne auf die Migranten vom Podium, nach dem Motto: ohne die fleißigen Migranten gäbe es kein Morgen für Deutschland?!
Die deutsche Bevölkerung, vorrangig die Alten, scheint nur noch aus Nichtsnutzen und Faulenzern zu bestehen?
Der Bundeskanzler beschwört auf dem gleichen Parteitag den Zusammenhalt der Gesellschaft und hat immer noch nicht begriffen, dass sich die Politik seiner Regierung ändern muss.
Karin Gärtner, Gräfenroda
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