Zum Beitrag „Kampf gegen hohen Spritpreis“ vom 17. März:

Eine Taskforce wird durch die Bundesregierung einberufen und tagt und tagt! Es wäre ja so einfach. Der Benzin- und Dieselpreis wird durch das Rohprodukt, die Verarbeitungs- und Vertriebskosten bestimmt. Darauf werden feste Steuern als Mineralöl-, Öko- und CO²-Steuer erhoben. Auf diesen Preis wird noch Umsatzsteuer von 19 Prozent erhoben. Bei einem Benzinpreis von 1,50 Euro beträgt der Produktpreis etwa 50 Cent – der große Rest sind Steuern.

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Selbst wenn sich der Preis verändert – die Umsatzsteuer bleibt bei 19 Prozent. Eine erste Maßnahme wäre, die Umsatzsteuer nur noch auf das Produkt zu berechnen und nicht die „sittenwidrige“ Besteuerung auf eine Steuer vorzunehmen. Dadurch würde eine Preisreduzierung bei Benzin um rund 15 Cent/Liter und bei Diesel um etwa 13 Cent/Liter eintreten. Temporär könnte die Ökosteuer, die 15 Cent/Liter bei Benzin und Diesel beträgt, ausgesetzt werden. Eigentlich nicht schwer?
Jürgen Werner, Oberheldrungen

Weitere Leser-Meinungen

Zum Krieg gegen den Iran:

Obwohl ich alles andere als ein Anhänger der Mullahs in Teheran bin, verurteile ich im Namen aller Friedensfreunde die Luftangriffe der USA und Israels auf den Iran genauso wie den Ukraine- und Gaza-Krieg. Donald Trump – auf Deutsch Tramp ausgesprochen – benimmt sich tatsächlich wie ein unberechenbares Trampeltier, welches aus dem Nahen Osten ein hochexplosives Pulverfass macht, das jederzeit mit unabsehbaren Folgen für Mensch und Natur in die Luft gehen könnte. Im stillen Hintergrund reiben sich natürlich Rohstoff- und Rüstungslobbyisten freudig die Hände, wenn die Dollars in ihren Kassen klingeln, während Unschuldige Heimat, Hab und Gut und ihr Leben verlieren. Eine noch größere Ungerechtigkeit kann es auf Gottes Erden nicht geben.
Hartmut Holland, Zella-Mehlis

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Zum Beitrag „Illegale Bewohner von Erfurter Kleingärten – verraten vom Stromzähler“ vom 13. März:

Warum kann das nicht sein? Weil es alte Gesetzte gibt, die lange vor unserer Zeit geschaffen wurden, damit sollte man endlich aufräumen. Hier hätten die „Jäger“ eine Aufgabe, die zeitgemäß wäre. Nicht alles und jede Kleinigkeit sollte im Leben reglementiert werden. Ich kann die Leute verstehen. Gerade heutzutage, wo es mit günstigem Wohnen nicht gut aussieht, sehen diese Leute ihre Chance, ein wenig besser zu leben, beim Wohnen im eigenen (auch wenn Pachtland oder Gartenanlage) Garten, im Grünen! Wenn ihnen der Platz reicht, ist doch alles bestens. Für ihr Dasein legen sie schließlich selbst Hand an, kommen für die Kosten auf. Zugleich stehen die Häuschen in einer Anlage dann nicht alle leer, von Einbrüchen und Diebstehlen liest man ja auch öfters. Mal einfach nicht „es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn das dem Nachbarn nicht gefällt“ in den Vordergrund stellen.
Hans-Jürgen Obstfelder, Sömmerda

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