Zum Beitrag „Die Rampenhure ist noch wach“ vom 14. März:
Der Artikel wird der Buchpräsentation „Immer Sehnsucht nach der Ferne“ von Reiner Schöne im Weimarer Kulturzentrum Mon Ami nicht gerecht. Kein Wort über die lockere Erzählweise des Schauspielers und Sängers seiner Erlebnisse in Deutschland und den USA, die offenbar dem Publikum im ausverkauften Saal gefiel, denn es gab mehrmals Zwischenbeifall und langen Abschlussapplaus. Über die Veranstaltung verliert der Rezensent nur wenige Sätze; allerdings nennt er den Abend „reichlich konfus“. Er widmet sich vor allem dem Inhalt des Buchs. Da hat man den Eindruck, er mag keine Biografien – oder er versteht sie nicht. Für ihn verweisen Schauspieler-Memoiren „auf nichts als auf sich selbst“. Keineswegs! Aber, dass Biografien eine Ich-Bezogenheit haben, ist doch natürlich. Der Autor kommt zu dem Schluss, die „Rampenhure“ sei für dieses Buch „tödlich“. Nein, auch diese harte Kritik wird diese Biografie nicht töten! Den Andrang beim anschließenden Buchverkauf hat er offenbar verpasst.
Jürgen Fischer, Weimar
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Zum Beitrag „Ich habe einen Vertrag bis zu meinem 104. Geburtstag“ vom 17. März:
Heino weckte Erinnerungen an die Aufführungen des Singspieles „Die Vogelhochzeit“, welche mit großer Begeisterung durch die Mitglieder der Seniorentheatergruppe „Silberdisteln“ und Kindern des Kindergartens „Kastanienhof“ Erfurt zur Freude der Bürger dargeboten wurden. Das Büro von Heino unterstützte dieses ehrenamtliche Projekt, welches zur Pflege alten Liedgutes beiträgt. Zu einem Konzert des Sängers in der Thomaskirche Erfurt im November 2024 konnte ich ihm persönlich danken. Ich freue mich, dass Heino in der Familie seines Managers den Verlust seiner Gattin Hannelore verarbeiten kann und mit Zuversicht sein Publikum weiter mit seinen Liedern erfreuen wird.
Rita Hofmann, Erfurt
Weitere Lesermeinungen
Zum Umgang mit der AfD:
Unter Demokratie verstehe ich einen normalen Umgang mit einer oppositionellen Partei. Im übrigen sollte auch eine Partei, welche die meisten Stimmen bei Wahlen erzielt, respektiert werden. In Deutschland ist es mittlerweile Usus, Minderheiten zu einer Mehrheit zusammenzukratzen. Das ist dann Demokratie?! Die sogenannte Brandmauer wird durch den Wählerwillen fallen. Die Wahlen beweisen es. Im übrigen wegen der verheerende Politik der Altparteien. Von wegen, „die anderen Parteien zur Seite drängen“. Das stimmt doch gar nicht. Wie oft hat die Opposition eine Zusammenarbeit vorgeschlagen. Aber nein, lieber soll hier in Deutschland alles den Bach runtergehen und das ist mehr als offensichtlich: Schwierigkeiten, wohin ich höre und schaue. Im übrigen bin ich mit meiner Meinung nicht allein!
Karin Gärtner, Gräfenroda
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