Zum Beitrag „Gericht bestätigt Freispruch für El Hotzo vom 28. März:
Ich habe mich über den Freispruch von Sebastian Hotz gefreut. Zeigt er mir doch, dass es mutige Juristen gibt, die einen Satiriker einen Satiriker sein lassen. Auch wenn ein eifriger Staatsanwalt alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um den Mann abzustrafen.
Was war denn passiert? Bei einem Attentatsversuch im Juli 2024 wurde Trump an einem Ohr getroffen. Man könnte auch sagen: „Das konnte ins Auge gehen.“ Und meint, dass es hätte viel schlimmer kommen können. In meinem Bekanntenkreis gibt es keine Stimme des Mitleids mit diesem Mann, der sich auf der Welt verhält wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen. Der nach Gutdünken Regierungen stürzt, Kriege vom Zaun bricht und den Tod von tausenden Menschen in Kauf nimmt. Der versucht, den Welthandel unter seine Kontrolle zu bringen, Energieströme beschneidet, Gebietsansprüche nach fremden Territorien stellt, der sich einen Dreck um den Klimawandel schert. Was könnte der Erde Besseres passieren, als eine Zukunft ohne diesen Mann?
El Hotzo hat es ausgesprochen und große Zustimmung erfahren. Sicher, die sauberste Lösung ist das nicht. Der Mann gehört vor ein internationales Tribunal. Aber so blauäugig kann wohl keiner sein und dieser Variante eine Chance einräumen. Ich wäre froh, wenn Trump keine Macht mehr hätte, sein unseliges Treiben fortzuführen.
Rainer Hanke, Niederorschel

Zum Beitrag „Gibt es einen neuen Schub für den Klimaschutz?“ vom 26. März
Das Klimaprogramm von Minister Schneider ist leider kein „neuer Schub“, es ist ein statistisches Kartenhaus. Experten warnen vor Schönrederei und lückenhaften Daten, und selbst innerhalb der Politik herrscht keine Einigkeit. Die Wirtschaftsministerin hinterfragt EU-Ziele, und die Grünen nennen es „Armutszeugnis“. Das lässt tief blicken. Besonders die Strompreissenkung von 0,6 Cent bis 2030 ist ein Hohn: Für eine dreiköpfige Familie (2800 kWh/Jahr) bedeutet das mickrige 16,80 Euro Ersparnis im Jahr. Das sind 5,60 Euro pro Kopf – der Gegenwert von gerade einmal 22 Pfandflaschen.
Wenn Bundeskanzler Merz „absolute Fachkräfte“ versprochen hat, muss man sich fragen, wo diese bei diesem Entwurf waren. So gewinnt man kein Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates zurück. Wer jedoch solche Programme als „Durchbruch“ verkauft, muss sich die Frage nach der fachlichen Basis gefallen lassen. Es ist ein Verwalten von Mangel und ungenauen Daten.
Günther Seifert, Arnstadt
Weitere Leser-Meinungen
Ebenfalls zu diesem Beitrag:
Während die deutsche Regierung ihre Bürger mit drastischen Maßnahmen zum Klimaschutz zwingt, läuft es auf dem übrigen Erdball ganz anders. Ein Herr Trump, in meinen Augen ein unberechenbarer Zeitgenosse, und die anderen „Mächtigen“ dieser Erde führen Kriege, bei denen Umweltschäden ohne Ende entstehen. Aber: „Wir werden als Bundesregierung im Klimaschutzprogramm die Ziele 2030 einhalten.“ Wir schreiben das Jahr 2026! Ein gewagtes Versprechen, von dem Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder genau weiß, dass es eine Lüge ist! Zumal Uneinigkeit in der Regierung über den Klimaschutz herrscht. Und wenn Deutschland irgendwann klimafreundlich ist, stülpen die Experten dem Land eine Glocke über und die Schadstoffe aus dem Rest der Erde werden um Deutschland einen Bogen machen.
Karin Gärtner, Gräfenroda
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