Zum Beitrag „So viel verdienen die Kassenchefs“ vom 25. März:

Zunächst einmal finde ich es krass, was die Vorstände der Krankenkassen verdienen. Warum so extrem hohe Verdienste – wofür? Wo es den Kassen doch so schlecht geht! Eine große Kasse für alle, das wäre mein Vorschlag, das gab es ja schonmal. Als nächstes könnte man die Gehälter unserer Politiker schmälern, sie sollten nach Leistung bezahlt werden. Gespart wird immer am kleinen Mann. 
Im Moment läuft ja in diesem Land alles schief. Unser Ministerpräsident sieht sich als Sieger, ist es aber eigentlich nicht. Warum wählen immer mehr Leute die AfD (eigentlich die Gewinnerpartei)? Viele wünschen sich ja Schmidt und Brandt zurück, warum wohl? Mit Merz, Klingbeil und Konsorten wird das nichts.
Ach ja, ein Thema vergaß ich fast, für Sprit soll die CO2-Steuer ermäßigt, aber die Mehrwertsteuer soll um paar Prozentpunkte angehoben werden, was soll denn das? Immer, wenn in diesem Staat etwas gegeben wird, zieht man es woanders wieder ab. Flickschusterei sagte man früher, genau das beschreibt unser Land!
Katrin Große, Apolda

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Zum Beitrag „Richterbund: Der Fall von Collien Fernandes ist nur die Spitze des Eisbergs“ vom 25. März:

Das sind schon unschöne Sachen, die man über das Ex-Paar Ulmen/Fernandes hört. Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik von 2024 gab es in der Rubrik „Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall einschl. mit Todesfolge“ insgesamt 13.320 Fälle. Das sind pro Tag 36 Straftaten, die angezeigt wurden.
Warum gab es bei dieser schrecklichen Zahl bisher noch keinen Aufschrei in den Medien und warum ist da Frau Luisa Neubauer in ihrer selbstgewählten Rolle als Aktivistin noch nicht aktiv geworden? Warum passiert das jetzt erst? Ist das rein zufällig?
Das sind die Fragen, die man sich bei der im Falle von Frau Fernandes nun erzeugten großen Kampagne in allen Medien stellen muss. Oder steckt mal wieder wesentlich mehr dahinter?
Thomas Goedecke, Erfurt

Weitere Lesermeinungen

Zum Beitrag „Psychothriller mit Fehldiagnose“ über die Premiere von „Die tote Stadt“ vom 23. März:

Die musikalische Leistung des Abends verdient große Anerkennung. Die Staatskapelle Weimar überzeugte ebenso wie das Sängerensemble. Problematisch erscheint jedoch die inhaltliche Deutung der Inszenierung. Die Umdeutung der Handlung entfernt sich nicht nur vom Libretto, sondern verharmlost aus meiner Sicht die zentrale Tat. Es handelt sich nicht bloß um eine „Wahnvorstellung“, sondern um die Tötung einer Frau – ein Akt, der im heutigen Kontext als Femizid gelesen werden muss. Gerade im Sinne von Gotthold Ephraim Lessings Idee vom Theater als moralischer Instanz wäre hier eine klarere, gesellschaftlich verantwortliche Interpretation wünschenswert gewesen. Angesichts steigender Zahlen geschlechtsspezifischer Gewalt sollte Kunst diese Realität nicht relativieren, sondern sichtbar machen.
Stanislav Sedlacik, Weimar

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Zum Beitrag „Sonderplenum zum Tanken läuft ins Leere“ vom 26. März:

Hohe Spritpreise und wieder soll, muss der Staat helfen. Immer, wenn’s um Geld geht, ist der Staat gefragt, der sich doch sonst bei allem raushalten soll, was die Freiheit der Bürger bedroht. Wer hat denn all die Autofahrer gezwungen, sich große, schwere und vor allem teure Sprit- und Stromfresser zu kaufen, die Innenstädte und Parkplätze verstopfen? Die Krise als Chance zur Rückkehr des Kleinwagens. Bringt die alten Modelle zurück! Die waren klein, wendig, leicht, sparsam und bezahlbar.
Uwe Heinemann, Arnstadt

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Zum Beitrag „So häufig fehlen Schüler unentschuldigt im Unterricht“ vom 21. März und einem Leserbrief dazu:

Man kann meiner Meinung nach den Eltern nicht uneingeschränkt die Schuld am Verhalten ihrer Kinder geben. Oftmals sind sie schon außer Haus, wenn die Kinder zur Schule müssen. Auch mangelnde Bildung sollte man tolerieren, nicht wenige Erziehungsberechtigten sind überfordert, können den Kindern wenig helfen, besonders wenn es um Hausaufgaben geht und die Grundschule Vergangenheit ist. Kinder, die ohne erledigte Hausaufgaben zum Unterricht gehen, haben natürlich berechtigterweise Ängste und manche bleiben dann eben „unentschuldigt“ der Schule fern.
Elke Ziegler, Eisenach

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