Zur neuen Spritpreis-Regelung:

Gespannt schauten am 1. April alle Augen an der Zapfsäule, wie sich die Mineralölgesellschaften um 12 Uhr die von der Regierung genehmigte, einmalige Preisänderung zunutze machten. Für den Sprit E10 ging der Preis von 2,079 auf 2,159 Euro hoch. Frau Reiche als unsere Wirtschaftsministerin wird jubeln. Der Steueranteil bringt  ihr pro Liter etliche Cent zusätzlich ein. Das ist mehr als ein böser Aprilscherz! Anstatt nach Österreich sollte man nach Polen schauen. Dort wird der Preis gedeckelt und die Energiesteuer gesenkt. Dort ist natürlich die Gefahr größer, dass die Menschen auf die Straße gehen. Bei uns wird das Kartellamt die Situation „fleißig beobachten“.
Friedemann Boelicke, Erfurt

Zum Beitrag „Verbeamtet auf Lebenszeit“ vom 31. März:

Jeder normale Verwaltungsmitarbeiter mit Aussicht auf Verbeamtung muss die Probezeit von drei Jahren abwarten, bis er den Status bekommt. Die Verkürzung auf ein Jahr und ein paar Tage bei Staatssekretären und politischen Freunden ist ein Schlag ins Gesicht der Beamtenschaft. Eigentlich müssen die Geldverschwender der Thüringer Koalition den Weg für alle Behörden öffnen, um die Verbeamtungen innerhalb eines Jahres durchzubekommen. Wäre ja nur gerecht, oder?
Michael Bürgermeister, Ruhla 

Auch interessant

Zum Beitrag „66 Sparvorschläge sollen das Gesundheitssystem finanziell retten“ vom 31. März:

Warum wird schon wieder der arbeitenden Bevölkerung das Geld aus der Tasche gezogen? Wir brauchen in Deutschland nicht so viele Krankenkassen mit horrenden Gehältern für die Vorstände. Eine gesetzliche und eine private Krankenkasse würden völlig genügen. Aber die Vorstände wollen ja nicht auf ihre Millionen-Gehälter verzichten. Wenn das so weitergeht, könnte der Bevölkerung bald der Kragen platzen. 
Ellen Fehlhauer, Lengenfeld 

Foto
Eine Krankenkasse - zwei Ausweise: der grüne für Erwachsene, der rote für Kinder und Jugendliche. So war‘s in der DDR.© Funke Medien Thüringen | Ingo Glase

Schreiben Sie uns gern Ihre Meinung

Leserbriefe sind in keinem Fall Meinungsäußerungen der Redaktion. Wir behalten uns vor, Texte zu kürzen. Leserbriefe und auch Leserfotos senden Sie bitte per Mail an leserbriefe@thueringer-allgemeine.de unter Angabe des vollständigen Namens, der Anschrift und der Telefonnummer. Veröffentlicht werden davon nur Name und Ort. Leserbriefe sollten die Länge von 1400 Zeichen nicht überschreiten.