Zum Beitrag „Wirtschaftsweise gegen Eingreifen bei Spritpreis“ vom 12. April:
Es gibt Weise, die sollten ihre Weisheit besser für sich behalten! „Die meisten Menschen können diese höheren Spritpreise verkraften“, sagt Monika Schnitzer. Viel deutlicher kann ein Schnitzer nicht ausfallen! Außerdem könne der Staat ja nicht immer für alle alles auffangen, meint die „Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ in ihrem gut bezahlten Nebenjob! Langsamer und weniger fahren ist ihr Rat. Mich wundert, dass sie nicht das Lastenfahrrad von Robert Habeck ausgepackt hat. Welche negativen volkswirtschaftlichen Auswirkungen der erhöhte Spritpreis hat, wird bei ihrer gesamtwirtschaftlichen Betrachtung offensichtlich von uns Bürgern nicht verstanden. Sie warnt vor dem Gießkannenprinzip. Wenn da mal nicht einige Düsen verstopft sind!
Friedemann Boelicke, Erfurt
Weitere Lesermeinungen
Zu einem Leserbrief vom 11. April:
Der Autor verkennt, dass es sich bei Staatssekretären um gesetzlich geregelte Ämter mit einer gesetzlich festgelegten Besoldung handelt und nicht um „selbst erschaffene Posten“ der Landesregierung. Ein Regierungswechsel, den sich der Leser offenbar von einem in Thüringen als gesichert rechtsextremistisch eingestuften Landesverband erhofft, würde zu folgendem führen: einer Abkehr von jeglicher Klimaschutzpolitik; einer Rückkehr zu teurer Kohle- und Atomenergie mit drastisch höheren Strompreisen; einer Steuerpolitik für Reiche; einem Sozialabbau, der vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen trifft; einem wirtschaftspolitischen Kahlschlag, durch den ‘zigtausende Arbeitsplätze insbesondere in der vom Export abhängigen Industrie gefährdet würden; der Beendigung der Gleichstellungspolitik und der Aufkündigung der Rundfunkstaatsverträge. Aber das blendet der Schreiber alles aus.
Peter Gemmeke, Weimar
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