Zur Politik der Wirtschaftsministerin:

Während der Ampel betrieb Christian Lindner schamlos Klientelpolitik, obwohl er geschworen hatte, Schaden vom deutschen Volk abzuhalten. Es kam zu unwürdigen Zankereien mit Robert Habeck, der sich konsequent, wenn auch nicht immer sehr geschickt, für die Rettung des Klimas einsetzte. Ähnliche Querelen löst Frau Reiche aus, indem sie als Wirtschaftsministerin und gleichzeitig als Lobbyistin für den Neubau von Gaskraftwerken kämpft. Das Klima ist ihr offenbar gleichgültig, Hauptsache, die Produzenten fossiler Energie können weiter verdienen.
In einer Zeit, wo Trump durch sein verkorkstes Iran-Abenteuer die ganze Ölversorgung der Welt ins Rutschen bringt, ist das ein ganz fatales Signal. Wer sich rechtzeitig mit Wärmepumpe, Fotovoltaik und Elektromobilität versorgt hat, kann sehr viel beruhigter in die Zukunft schauen. Technisch wäre es möglich, jedes verfügbare Dach mit Fotovoltaik auszustatten. Effektive, moderne Stromspeicher werden viel zu wenig genutzt. Söder und andere schwadronieren über „Mini-Atomkraftwerke“.
An das Tempolimit traut sich keiner mehr heran. Dabei produzieren die Verbrenner zurzeit fast ein Viertel der Treibhausgase. Da die jetzige Regierung durch die ineffektiven Zankereien das Volk verunsichert, dürfen wir uns nicht wundern, wenn dieses den nationalen Rattenfängern hinterherläuft. Wie dumm muss die Frage gewesen sein, wenn die Antwort „AfD“ ist?
Dr. Hans Erich Müller, Mühlhausen 

Zum Beitrag „Feuerfeste Keramikbatterie ohne seltene Metalle“ vom 16. April:

In diesem Artikel wird behauptet, Lithium gehöre zu den seltenen Erden. Das ist falsch. Lithium ist Bestandteil der 1. Hauptgruppe des Periodensystems mit der Ordnungszahl 3. Die seltenen Erden sind die Elemente in der Lanthanidengruppe (Ordnungszahlen 57 - 71) und in der Actinidengruppe (Ordnungszahlen 89 - 103). Das sollte man wissen.
Kurt Quenzel, Sömmerda

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