Zum Beitrag „Drohnen, Raketen, Ausbildung – so hilft die Ukraine der Bundeswehr“ vom 12. Mai:
Bei seinem Besuch in der Ukraine hat Minister Pistorius eine enge Zusammenarbeit mit der Ukraine zur Weiterentwicklung von Kampfdrohnen vereinbart. Die Ukraine liefert ihr im Einsatz der Drohnen gewonnenes Know-How, Deutschland das Geld. Der „große Vorteil“ ist: die weiterentwickelten Waffen können gleich in realen Kampfeisätzen getestet werden. Mich erinnert das an die Legion Condor, die ebenfalls vor dem 2. Weltkrieg deutsche Waffen im spanischen Bürgerkrieg im realen Einsatz getestet hat.
Eine weitere Erkenntnis aus der hohen Wirksamkeit der Drohnen auch im Einsatz gegen Panzer ist für mich die Überlegung, dass die Bundesregierung die Panzerbestellung bei Rheinmetall sofort stornieren müsste, weil Panzer gegenüber Drohnen schon vor ihrer Auslieferung unterlegen und veraltet sind. Die zig Milliarden Euro sind verbranntes Geld. Es gibt tausende sinnvollere Verwendungen.
Manfred Waldheim, Sondershausen
Weitere Lesermeinungen
Zum Beitrag „Pfiffe und Buhrufe für Merz“ vom 13. Mai:
Wenn ein Kanzler Merz mit Platz 20 auf der Beliebtheitsskala sich auch noch Buh-Rufe auf dem Gewerkschaftstag anhören muss, ist das ein trauriges Zeichen. Nun hat er auch noch herausgefunden, dass alles nur Mathematik ist. Da brauchte er doch eigentlich nur den Nenner zu finden, der niemals Null sein darf. Oder er sucht das kleinste gemeinsame Vielfache bei sich und seinem Koalitionspartner. Begegnet er dabei jedoch einem rechten Winkel, auch Rechter genannt, wird es für ihn politisch. Für Merz ist das alles keine Bösartigkeit. So bleibt es auch nach dem jüngsten Koalitionsgipfel ein Arbeitsprozess, der den Gordischen Knoten als unlösbares Problem zurücklässt. Das Schwert, ihn zu zerteilen, scheint stumpf zu sein.
Friedemann Boelicke, Erfurt
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