Zum Beitrag „Pflegeversicherung: Zahlen Kinderlose bald mehr?“ vom 27. Mai:

Es ist schon erstaunlich, was den Koalitionären in Berlin zum Thema Pflegeversicherung einfällt. Das Finanzierungsproblem lässt sich jedenfalls mit höheren Beiträgen für Kinderlose nicht lösen. Das ist Effekthascherei, einmal abgesehen von der Frage, welcher Zusammenhang zwischen der Zahl der Kinder und guter Pflege besteht. Die Pflegeversicherung wird kaputtgehen, wenn sie nicht zur Vollversicherung umgebaut wird. Das aber ist unpopulär, kostet Geld, und spielt nur noch bis 2050 eine Rolle, dann bricht die Zahl der Pflegebedürftigen, demografisch bedingt, ein. Bis dahin wursteln wir uns durch. Koste es, was es wolle. Zum Beispiel Vertrauen. 
Werner Fuchs, Erfurt

Zum Beitrag „Verein fordert Absenkung von Hürde“ vom 26. Mai:

Was dieser Verein fordert, empfinden sehr viele Bürger als demokratiefeindlich. Als diese Regel eingeführt wurde, wollte man bewusst verhindern, dass jede „Minipartei-Gruppierung“ in einen Landtag einziehen kann und diesen letztendlich zerredet. Genauso muss es auch bleiben. Alles andere wäre ein Frevel am Souverän!
Warum bekommen denn manche Parteien so wenig Stimmen? Weil die Bürger diese nicht wollen. Und warum denn nur im Osten, was ist denn das für ein schräger Verein?
Hans-Jürgen Obstfelder, Sömmerda

Ebenfalls zu diesem Artikel

Der Verein „Mehr Demokratie“ fordert in den ostdeutschen Bundesländern die Absenkung der Fünf-Prozent-Hürde bei Landtagswahlen. Als Begründung muss mal wieder die Rettung der Demokratie herhalten. Die Angst muss bei den Mitgliedern dieses Vereins und dessen Unterstützern wirklich groß sein, dass die AfD bei den nächsten Landtagswahlen in Ostdeutschland für tatsächliche Veränderungen in den Ländern sorgen könnte.
Es wird versucht, mit allen Mitteln den Einfluss der AfD zu schwächen. So weit, so gut. Aber bedenken diese „Demokraten“ auch, dass mit einer Absenkung der Sperrklausel ein noch größeres Tohuwabohu bei der politischen Willensbildung entstehen würde und die Diskussionen und Durchsetzung von wirklichen Veränderungen immer schwieriger würden und alles letztlich wieder nur zu Stillstand führen würde?
„Viele Köche verderben den Brei“, heißt es nicht umsonst in einem alten Sprichwort. Und muss man nicht auch den Verein fragen, warum er seine Forderung ausschließlich für die Bundesländer in Ostdeutschland stellt und nicht auch für die in Westdeutschland? Man biegt sich eben gern alles so lange hin, bis es passt. Ist das nun die wirkliche Demokratie?
Harald Eisentraut, Nordhausen

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Zum Beitrag „Regierungsparteien schrumpfen“ vom 27. Mai:

CDU und SPD haben ihren Status als Volkspartei vergeigt. Statt überzeugende politische Konzepte zu erarbeiten, schafften beide „Parteiveteranen“ erst eine Plattform für einen politischen Neuankömmling, um sich dann erschrocken an dessen Aufkommen abzuarbeiten. Der Verfall der eigenen Aura wurde nicht ernst genommen. Sichtbar werdender Rost an den Emblemen der Parteizentralen bringt ernsthafte Probleme ans Licht. 
P. Achim Tettschlag, Erfurt

Zum Beitrag „Neudietendorf in Namibia“ vom 13. Mai:

Ich freue mich immer, wenn ich die Seniorenseite aufschlage. Diese Artikel, diese Geschichten begeistern mich einfach. Zugegeben, ich lese nicht immer alles. Aber besonders gern lese ich die Beiträge von Herrn Schumann. Auch der Beitrag über Neudietendorf in Namibia hat mich besonders gefesselt, weil wir im Dezember 2024 in Namibia und natürlich auch in Windhoek waren. Schade, dass ich die Geschichte dazu damals noch nicht wusste. Also, danke an alle Schreiber dieser Seite und gern weiter so!
Regina Gritzan, Gotha 

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