Zum Beitrag „Pflegeversicherung: Zahlen Kinderlose bald mehr?“ vom 27. Mai:

Es ist schon erstaunlich, dass man heute einen Kinderwunsch mit der zukünftigen Pflege der Eltern in Zusammenhang bringt. Also erziehe ich meine Kinder, damit sie uns im Alter pflegen? Was ist aber, wenn ein Kind berufsbedingt weit weg von den Eltern lebt? Wer pflegt dann? Ich bin der Meinung, wenn man in seinem Arbeitsleben die Gemeinschaft und den Staat durch die Steuerzahlungen mitfinanziert hat, sollte auch im Alter eine Finanzierung durch die Steuergelder möglich sein.
Ursula Haase, Erfurt

Zum Beitrag „Überblick verloren? Leitfaden durch den Reformdschungel“ vom 23. Mai

Leider hat unsere Regierung keinen Plan und keine Vision. Es ist erschreckend, wie viele Betriebe schließen oder ins Ausland gehen. Die Regierung kann nicht mit den Steuereinnahmen umgehen. Es sind nie ausgewogene Reformen, sondern immer Verschlechterungen und Benachteiligungen. So wird dieses Missmanagement auf dem Rücken der Bürger ausgetragen. Beim Thema Rente werden die Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausgespielt.
Karin Kowalski, Erfurt

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Zum Beitrag „Das müssen am Ende die Lehrer ausbaden“ vom 22. Mai:

Ich finde es eigenartig, dass sich die Politik überhaupt auf eine solche, überflüssige Diskussion über die Abschaffung der Schulpflicht einlässt. Ständig wird richtigerweise die Verbesserung der Schulen gefordert, aber eine Abschaffung der Schulpflicht ist zu nichts nütze. Das Wichtigste, was das rohstoffarme Deutschland braucht, sind kluge Köpfe, damit wir im weltweiten Wettbewerb nicht weiter zurückfallen. Wer meint, dass die Bildung in der Schule nicht ausreicht, kann doch jederzeit zusätzlich etwas tun.
Im Übrigen geht es auch um soziale Kontakte, die für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sehr wichtig sind.
Horst Jaeckel, Georgenthal

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