Zum Beitrag „Aus für Kampfjet“ vom 10. Juni:

Das größte Rüstungsvorhaben Europas ist gescheitert. Welch ein Armutszeugnis. In Europa tobt im 5. Jahr ein Krieg ohne die Aussicht auf ein Ende. Die EU, die alles reguliert, von der Krümmung der Gurke bis zu Grenzwerten für Feinstaubemissionen, ist nicht in der Lage oder auch willens, eine gemeinsame Strategie für die Verteidigung Europas zu beschließen. In der EU und Nato existieren unzählige Waffentypen und damit eine katastrophale Ersatzteilversorgung. Der seit Jahren geplante europäische Kampfjet sollte der Beginn einer abgestimmten Waffenbeschaffung und vielleicht auch einer europäischen Armee unter einheitlicher Führung sein. Pustekuchen! Herr Merz hat vor Wochen aufgerufen, dass Deutschland die stärkste Militärmacht in Europa werden soll. Leider wahrscheinlich nicht abgestimmt mit Frankreich? Jetzt produziert Frankreich einen Kampfjet, der Atomwaffen auch von Flugzeugträgern aus transportieren und abwerfen kann, und Deutschland einen Langstreckenfighter. Die Rüstungsfirmen stehen bereit! Geld spielt ja keine Rolle. Wir haben ja „Sondervermögen“, und wenn es alle ist, dann vielleicht ein neues?
Jürgen Werner, Oberheldrungen

Zur aktuellen Politik:

Immer wieder heißt es: „mehr arbeiten, kein Geld da“. Ich glaube, dass in Deutschland genug gearbeitet wird. Steuergelder, von der Bevölkerung erarbeitet, sind zur Genüge da, denn es sind Nachzahlungen für Beamte in Millionenhöhe möglich, Gelder fürs Ausland im großen Stil verfügbar, aber für die eigene Bevölkerung fehlt es in allen Bereichen. Wenn unser Geld auch für unsere Menschen im Lande genutzt würde, wären wir auch bereit, Solidarität mit anderen Ländern zu zeigen, aber mit Augenmaß. Mit unseren Steuergeldern wird im Ausland geprotzt.
Ursula Haase, Erfurt 

Schreiben Sie uns gern Ihre Meinung

Leserbriefe sind in keinem Fall Meinungsäußerungen der Redaktion. Wir behalten uns vor, Texte zu kürzen. Leserbriefe und auch Leserfotos senden Sie bitte per Mail an leserbriefe@thueringer-allgemeine.de unter Angabe des vollständigen Namens, der Anschrift und der Telefonnummer. Veröffentlicht werden davon nur Name und Ort. Leserbriefe sollten die Länge von 1400 Zeichen nicht überschreiten.