Zum Beitrag „Rätselraten um Reden Voigts“ vom 12. Juni:
Herr Voigt fällt schon wieder unangenehm auf. Er lässt offensichtlich Reden und Texte von KI schreiben und unkontrolliert veröffentlichen. Der FAZ wurde es nun zu bunt und ein KI-Text von Herrn Voigt, dem gewesenen Doktor, wurde zwecks Vermeidung einer Blamage, die ja auch auf die FAZ zurückfallen würde, gelöscht. Er könnte nun konsequenterweise einem humanoiden Roboter den Ministerpräsidentensessel anbieten und sich zur Ruhe setzen. Wo ist der Unterschied?
Andreas Schütze, Kölleda
Ebenfalls zu diesem Beitrag:
Die Staatskanzlei sagt, dass KI-Anwendungen unterstützend bei Reden eingesetzt werden können. So verwundert es nicht, wenn der MP seine Neujahrsansprache, seine Trauerrede für Bernhard Vogel oder gar seine Rede zum Holocaust-Gedenktag der KI überlässt. So gut die KI in Technik oder Medizin auch ist: Noch sollte der Mensch sein eigenes Hirn anstrengen. Die Kennzeichnungspflicht bei Doktorarbeiten besteht. Zukünftig sollte man jedoch eigene Gedanken bei der Anwendung von KI in Anführungszeichen setzen. Die Glaubwürdigkeit einer Rede im Landtag könnte schnell in Zweifel geraten. Herr Voigt will seinen Redenschreibern nun nicht gleich den Kopf abreißen, sagt er. Mit einem Knopf im Ohr kann man ja jede Rede frei halten. Dieser Leserbrief ist nicht KI-generiert.
Friedemann Boelicke, Erfurt
Weitere Lesermeinungen
Zum Beitrag „CDU-Politiker warnen vor Zusammenarbeit mit AfD“ vom 14. Juni:
Ich bin gespannt, wo die AfD, wenn sie irgendwann, irgendwo an der Macht ist, den Rotstift ansetzt, welche Änderungen es geben wird und wie bedröppelt dann deren Wähler gucken, weil es auch sie, ihre Familie und Freunde trifft. Ein Blick ins Wahlprogramm hilft im Vorfeld.
Uwe Dahncke, Weimar
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