Zum Beitrag „SpaceX geht an die Börse: Was deutsche Anleger jetzt wissen müssen“ vom 9. Juni

Wenn ich den Werdegang des Unternehmens richtig verfolgt habe, wurde im letzten Jahr ein Verlust von etwa fünf Milliarden Dollar generiert. Mir drängt sich folgende Rechnung auf: Wenn man berücksichtigt, dass Elon Musk 42 Prozent der Anteile am Unternehmen hält, betrug sein persönlicher Saldo etwa zwei Milliarden Dollar. Durch den Börsengang wurde das Unternehmen über Nacht 1,78 Billionen Dollar „wert“. Der Anteil von Herrn Musk an dieser Summe beläuft sich auf 0,747 Billionen Dollar.
Aus einem Schuldenberg von zwei Milliarden hat er damit ein Vermögen von 747 Milliarden Dollar gemacht. Geld, welches er durch den Verkauf von Aktien dann gewinnbringend in andere Unternehmen stecken kann.
Hier stellen sich doch folgende Fragen: Hat dies noch etwas mit Marktwirtschaft, gar nicht zu sprechen von „sozialer Marktwirtschaft“, zu tun? Wie lange machen die anderen westlichen Staaten solche „Spiele“ noch mit? Könnte auch ein deutsches Unternehmen nur annähernd solch eine Vermögensvervielfältigung erzielen?
Mich erinnert das Ganze an das Märchen vom Esel, der goldene Dukaten sch… .
Rainer Leicht, Weimar

Zum Beitrag „600 offene Lehrerstellen in Thüringen“ vom 12. Juni:

Wie kann es sein, dass unter Kenntnis der demografischen Entwicklung 600 Lehrer im Lande fehlen? Demografie wandelt sich nicht binnen weniger Jahre. Was haben die Verantwortlichen versäumt, auch die, die davor regiert haben? Wer haftet dafür? Wo bleibt die Verantwortung für die Bildung der Zukunft? Das ist gefährliche Gleichgültigkeit bei verdammt hohem Gehalt! 
Gerhard Locke, Magdala

Rund 600 Unterrichtsstunden fallen an Thüringer Schulen wegen des Lehrermangels aus - pro Woche.
Rund 600 Unterrichtsstunden fallen an Thüringer Schulen wegen des Lehrermangels aus - pro Woche. © dpa | Klaus-Dietmar Gabbert

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