Zum Beitrag „Merz in Evian: Das ist die Trump-Taktik des Kanzlers“ vom 17. Juni:

Beim G7-Gipfel erklärt Donald Trump den Teilnehmern, was sie alle längst wissen: „I am the Boss (Ich bin der Boss)“. Spaßiger Ernst oder ernster Spaß? Egal, es wird gemacht, was der Boss sagt. Damit er wohlgestimmt wird oder bleibt, beschenken wir ihn mit der Geste einer Entschuldigung für vergangene Unhöflichkeiten. Wozu ein Fußballdress mit der Nummer 47 doch alles gut ist. Es muss nicht immer ein goldener Friedenspreis der Fifa sein. Wahre Freunde und demokratische Vorbilder muss man bei der Stange halten. Vielleicht wäre diese devote Haltung aber gar nicht nötig gewesen. Mit dem Wissen über ein positives Verhandlungsergebnis, mit einem baldigen Ende des Irankrieges, ließ sich der Boss die gute Stimmung nicht verderben.
Manfred Eberwein, Sömmerda

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Zum Beitrag „Rätselraten um Reden Voigts“ vom 12. Juni:

Natürliche und künstliche Intelligenz ergänzen mehr und mehr positiv einander; jedoch ist plötzlich auch parallel gekünstelte Intelligenz störend auf dem Vormarsch. Dieser Sachverhalt fordert mehr denn je die menschliche Verantwortung heraus, nämlich die Verhältnismäßigkeit vom eigenen Urteilsvermögen und KI stetig im Auge zu behalten und zu hinterfragen. Und das sollte man in jedem Falle von gewählten Politikern zu jeder Zeit und zu jedem Anlass erwarten dürfen.
P. Achim Tettschlag, Erfurt

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Zum Beitrag „Beamte bekommen mehr Geld“ vom 3. Juni:

So eine Regelung vom Bundesverfassungsgericht finde ich eine Unverschämtheit. Beamte haben viele Vergünstigungen, sie stammen alle noch aus der Kaiserzeit und vom „Alten Fritz“, der das Beamtentum vor rund 200 Jahren eingeführt hat, um einen funktionierenden Staat aufzubauen. Bei Polizei und Justiz ist das ja okay, aber bei Lehrern und Angestellten im Landratsamt? Wozu braucht man dort noch Beamte in der heutigen Zeit?
Norbert Sternitzke, Meiningen 

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