Zum Beitrag „Die Brandmauer bröckelt – nicht nur bei der Union“ vom 17. März:

Bis zur Forderung nach einem Rücktritt des eigentlich so sympathischen Manfred Weber diskutieren die Fraktionen der Linken, Grünen und Liberalen, die nicht an der Ausarbeitung eines Ausschussberichtes zur geplanten Rückführungsverordnung mitgearbeitet haben.
Die beteiligten Fraktionen hatten sich gemeinsam beraten, wie die Rückführungsregeln effektiver gestaltet werden müssen. Da steht zum Beispiel ein lebenslanges Einreiseverbot für Migranten, die eine Gefahr für unsere Sicherheit darstellen, als einer der festgeschriebenen Punkte. Natürlich stimmt man sich in verschiedenen Gruppen ab. In der Fraktion „Europa der Souveränen Nationen“ ist die AfD neben Vertretern weiterer acht Länder vertreten. 
Wenn man meint, dass jetzt die Brandmauer bröckelt, darf gefragt werden, ob es eine sachliche Diskussion nur im Kreis der Arrivierten geben darf. Wenn in Hinterwaldeshausen ein gewählter AfD-Abgeordneter einen Vorschlag zur Erweiterung des Kindergartens macht, ist das natürlich abzulehnen, weil ja die Brandmauer fest in der Erde verwurzelt ist. In so einem Fall ist man sofort raus, meint CDU-Schnieder, weil der ja im Wahlkampf ist.
Friedemann Boelicke, Erfurt

Auch interessant

Zum Beitrag „Rettung aus Maskat“ vom 13. März:

Schön, dass die Familie so viel Glück hatte. Wir saßen mit unserer Pauschalreise zehn Tage fast ohne Betreuung vom Reiseveranstalter und vom Auswärtigen Amt in Dubai fest. Ständig Raketenalarm und keine Info für den Rückflug, den wir dann selbst bezahlt haben, um dort wegzukommen. Das Einzige, was ich aus dem Artikel bestätigen kann, ist das große Bemühen der Hotelangestellten und sonstigen Einheimischen. Der Rest entspricht für uns und viele Deutsche unseres Reiseveranstalters in unserem Hotel nicht den Tatsachen.
Familie Fecher, Erfurt

Weitere Lesermeinungen

Zu den hohen Kraftstoffpreisen:

Ich bin sicherlich nicht so tief im Thema Benzinpreise drin, wundere mich aber, dass bei, ich sage mal, 170 Cent, keiner die Politik und die hohen Steuern angemahnt hat. Aber jetzt ist natürlich die Politik, sind die Steuern schuld. Aber liebe Leute, macht die Augen auf, es ist der Kapitalismus, es sind die Großkonzerne, die das Maximum rausholen wollen. 
Uwe Dahncke, Weimar 

Schreiben Sie uns gern Ihre Meinung

Leserbriefe sind in keinem Fall Meinungsäußerungen der Redaktion. Wir behalten uns vor, Texte zu kürzen. Leserbriefe und auch Leserfotos senden Sie bitte per Mail an leserbriefe@thueringer-allgemeine.de unter Angabe des vollständigen Namens, der Anschrift und der Telefonnummer. Veröffentlicht werden davon nur Name und Ort. Leserbriefe sollten die Länge von 1400 Zeichen nicht überschreiten.