Zum Beitrag „Pharma-Chef kritisiert Ministerin Warken“ vom 28. April:
Der Pharma-Chef warnt vor den Folgen der geplanten Gesundheitsreform für seine Firma. Das ist nur zu verständlich, denn er hat die Gewinne seines Konzerns zu sichern. Er umschreibt es schön damit, dass Innovationen und Patientenversorgung durch die Reform gefährdet werden. Was er nicht sagt, ist, dass niemand daran interessiert ist, dass die Bevölkerung gesund wird. Weil das Krankheitssystem eine der größten Industrien der Welt ist. Und wenn die Menschen immer gesünder werden, verliert diese Industrie sehr viel Geld. Unter dem starken Druck der Pharma-Lobby hat es bisher keine Regierung der letzten Jahrzehnte geschafft, ein funktionierendes Gesundheitssystem zu entwickeln. Das wird auch weiterhin so bleiben. Dabei sollte man sich von kleinen Retuschen nicht täuschen lassen sollte.
Achim Hühn, Sundhausen
Weitere Leser-Meinungen
Zum Beitrag „So wollen die Grünen zurück an die Macht kommen“ vom 29. April
Wenn mögliche politische Farben sich erst einmal in einer Koalition vermischen, dann wird sich der Wähler verwundert die Augen reiben, denn gesellschaftliche Wirklichkeit und politische Absichten verwässern dann zu einem unansehnlichen Aquarell. Ein Grün-Schwarz-Gemisch bedeutet zum Beispiel gemäß KI: „Das Schwarz nimmt dem Grün die Leuchtkraft“, also beide Parteien sind nicht, wie gewollt, wiederzuerkennen.
P. Achim Tettschlag, Erfurt
Ebenfalls dazu:
Mit einem tollen Programm wollen die Grünen an die Macht und nutzen das gegenwärtige Chaos für ihre Zwecke. Sie glauben auch, die Kurve des Vergessens ausnutzen zu können. In der unsäglichen Ampel haben sie beträchtlichen Schaden angerichtet. Nun also mit unglaubhaftem Schwung weiter bergab.
Friedemann Boelicke, Erfurt
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