Familienpreise für Tierisch-Menschlich und AST Apolda

Apolda.  Lokales Bündnis für Familien im Weimarer Land zeichnet Tierisch-Menschlich und AST Apolda im Mehrgenerationenhaus Apolda für aus.

Von links: Thomas Gottweiss, Landrätin Christiane Schmidt-Rose, Christian Brändel (Sprecher des Lokalen Bündnisses) sowie Vereinsvertreter des AST Apolda und von Tierisch-Menschlich aus Wormstedt.

Von links: Thomas Gottweiss, Landrätin Christiane Schmidt-Rose, Christian Brändel (Sprecher des Lokalen Bündnisses) sowie Vereinsvertreter des AST Apolda und von Tierisch-Menschlich aus Wormstedt.

Foto: Martin Kappel

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Nachdem im Vorjahr mit dem Robert-Koch-Krankenhaus Apolda und der Sophienklinik Bad Sulza Unternehmen ausgezeichnet worden sind, die durch verschiedene Angebote wie Homeoffice oder Arbeitgeberdarlehen ihre Familienfreundlichkeit unter Beweis gestellt haben, nahm sich das Lokale Bündnis für Familien im Weimarer Land in diesem Jahr turnusmäßig wieder die Vereine vor.

Die gestiegene Besucherzahl in den Gästerängen – an diesem Dienstagabend im Mehrgenerationenhaus in Apolda – spiegele die wachsende Popularität des Familienpreises wider. Gleichzeitig freute sich der am selben Tag frisch als Landtagsabgeordneter vereidigte Gastredner Thomas Gottweiss über den Weg, den das Bündnis seit seiner Initiierung im Kreistag gegangen sei. „Diese lokale Struktur bringt Leute zusammen, die sich dem Thema Familie verschrieben haben und die gemeinsam neue Ideen entwickeln“, würdigte der CDU-Politiker die nunmehr vierte Auflage des Preises.

Neben dem Beruf seien auch im Freizeitbereich familienfreundliche Angebote wichtig, um die Attraktivität des Landkreises zu erhöhen. Fünf Vereine hatten sich für den Familienpreis 2019 beworben: der Ausdauersportclub Apolda (ACA), der Allgemeine Schwimm- und Triathlonverein Apolda (AST), der Motorsportclub Apolda (MC), das Freizeitzentrum „Lindwurm“ in Apolda sowie Tierisch-Menschlich aus Wormstedt.

Wettrennen der Vereine in drei Wertungskategorien

Jeder dieser Vereine kämpfe in drei Wertungskategorien um die beiden Siegerplätze. So bewertete die Jury hinsichtlich familienfreundlicher Angebote oder Leistungen zur Stärkung von Familien sowie nach Förderung der Vereinbarkeit von Vereinstätigkeit und Beruf und zu guter Letzt das Engagement bei der Bildung von Netzwerken zu familienfreundlichen Angeboten.

In all den Kategorien hätte jeder Verein Verdienste vorzuweisen, machte Thomas Gottweiss deutlich, weswegen es die Jury schwer gehabt habe. Diese bestand aus der Lenkungsgruppe des Lokalen Bündnis für Familien sowie Vertretern der VR-Bank, der Sparkasse Mittelthüringen, die auch Preisgelder stiftete, sowie der IHK und der Kreishandwerkerschaft.

Tierisch-Menschlich und AST Apolda besonders familienfreundlich

Am Ende musste eine Entscheidung getroffen werden und fiel die Wahl auf AST Apolda und Tierisch-Menschlich, also zwei Vereine mit durchaus unterschiedlichen Themenbereichen. Der Verein AST widme sich dem Schwimmsport in besonderer Weise, der Verein Tierisch-Menschlich wiederum der tiergestützten Inklusion. Beide Vereine hätten die Jury durch eine Vielfalt an Angebote in allen drei Kategorien überzeugen können – etwa damit, dass Eltern einbezogen würden, während die Kinder einer Vereinstätigkeit nachgingen oder mit der Schaffung von Erlebnisräumen für die ganze Familie.

Für jeden der Sieger gab es eine Preistafel sowie 850 Euro. Doch ganz leer gingen der ACA, der MC sowie der „Lindwurm“ nicht aus. Alle Vereine dürfen sich über jeweils 100 Euro in die Vereinskasse freuen.

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