Kinder Ostpreußens: Freya Klier liest in Unterköditz

Köditz.  Lesung mit Freya Klier am 17. März 2020, 19 Uhr im Albert-Schweitzer-Gemeindehaus in Unterköditz

Freya Klier bei einer Lesung in Weimar

Freya Klier bei einer Lesung in Weimar

Foto: Maik Schuck

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Die Autorin Freya Klier folgt einer Einladung des Köditzer Ortsteilbürgermeisters Hans-Steffen Herbst und liest aus ihrem Buch „Wir letzten Kinder Ostpreußens – Zeugen einer vergessenen Generation“. In ihrem bewegenden Buch zeichnet sie Flucht und Vertreibung von sieben Kindern aus Ostpreußen nach. Nach 70 Jahren erhalten diese endlich die Gelegenheit, ihre Kindheitsgeschichte zu erzählen, beginnend im Sommer 1944 bis in die Gegenwart. Es erwächst so ein noch nie zu lesendes Panorama der letzten Kriegsmonate. Ein ergreifendes Zeugnis für eine ganze Generation – und deren Nachkommen.

Freya Klier, geboren 1950 in Dresden, wurde 1968 wegen versuchter „Republikflucht“ zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt. Später arbeitete sie als Schauspielerin und Regisseurin, war 1980 Mitbegründerin der DDR-Friedensbewegung. 1988 wurde sie zusammen mit anderen Bürgerrechtlern verhaftet und unfreiwillig ausgebürgert. Als Autorin sowie durch ihre Vortragstätigkeit und Lesungen hat sie große Anerkennung gewonnen und sich einen großen Interessentenkreis erschlossen. rd

Lesung mit Freya Klier am 17. März 2020, 19 Uhr im Albert-Schweitzer-Gemeindehaus in Unterköditz

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