Sieg im ersten Heimspiel: Science City Jena wirft sich fürs Topspiel warm

Jena.  Der Thüringer Basketball-Zweitligist besiegt Karlsruhe im ersten Heimspiel der Saison deutlich mit 78:52.

Bester Werfer des Spiels war Demarcus Holland von den Saalestädtern mit 17 Punkten (vorn Mitte).

Bester Werfer des Spiels war Demarcus Holland von den Saalestädtern mit 17 Punkten (vorn Mitte).

Foto: Sascha Fromm

Science City Jena hat in der 2. Basketball-Bundesliga ProA beim ersten Heimspiel der Saison einen deutlichen 78:52-Sieg gegen die Post Südstadt Karlsruhe Lions gefeiert und damit den dritten Erfolg im vierten Liga-Spiel geholt. Bester Werfer des Spiels war Demarcus Holland von den Saalestädtern mit 17 Punkten. Damit sind die Thüringer fürs Topspiel bei den Eisbären Bremerhaven am kommenden Sonnabend bestens gerüstet.

Bereits zu Beginn sah es gut aus für die Jenaer Basketballer: Dank eines 6:0-Laufs waren sie gleich vorn und bauten den Vorsprung schnell auf 11:3 aus. Doch dann stotterte das Jenaer Angriffsspiel, die Gäste aus Baden-Württemberg kamen immer näher heran und übernahmen mit der Schlusssirene im ersten Viertel zum ersten Mal die Führung im Spiel. Schuld war ein spektakulärer Buzzer Beater von Nils Owen Schmitz, der den Ball mit seinem Wurf übers halbe Feld noch in der Reuse unterbrachte.

Der Treffer zeigte zunächst noch in den sich anschließenden zehn Minuten Wirkung. Doch dann fanden sich die Thüringer wieder, eroberten die Führung zurück. Vor allem dank Demarcus Holland und Kapitän Dennis Nawrocki ging Science City am Ende gar mit einem 40:29 in die Pause. Ein durchaus respektabler Vorsprung gegen Karlsruhe.

Und es wurde nach Wiederbeginn noch besser für die Hausherren beim Geisterspiel. Beim 51:31 durch Zamal Nixon betrug der Vorsprung satte 20 Punkte. Das sollte etwa 16 Minuten vor dem Ende reichen. Und es reichte, weil Karlsruhe nun völlig von der Rolle war, Jena machen konnte, was es wollte und mit einem 61:36 ins Schlussviertel ging. Das war nicht mehr aufzuholen. Jenas Cheftrainer Frank Menz gab jetzt auch den Talenten Lorenz Bank, Vuk Radojicic und Melvin Jostmann vermehrt Spielzeit, die mithalfen, den deutlichen 78:52-Sieg ins Ziel zu bringen.