1:1 gegen FC Bayern München II: FF USV Jena von Aufstiegsplatz gerutscht

Jena  In der 2. Frauen-Bundesliga erkämpft der FF USV Jena ein 1:1 gegen den FC Bayern München II.

Die Jenaerin Sandra Müller (rechts gegen die Münchenerin Emilie Bernhardt) traf zum verdienten Ausgleich gegen den FC Bayern.

Die Jenaerin Sandra Müller (rechts gegen die Münchenerin Emilie Bernhardt) traf zum verdienten Ausgleich gegen den FC Bayern.

Foto: Juergen Scheere

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Frauenfußball-Zweitligist FF USV Jena ist nach dem 1:1 gegen den FC Bayern München II gestern Mittag von einem Aufstiegsplatz gerutscht. Das Team von Trainer Steffen Beck ist nur noch Siebenter. Dass man „nur noch“ sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat, unterstreicht die Ausgeglichenheit dieser Liga.

Gegen München mussten die Jenaerinnen ohne Sonja Merazguia antreten, die mit einem Muskelfaserriss ausfällt – die offiziell 210 Zuschauer sahen dann eine durchaus temporeiche Partie, in der die Bayern durch die ehemalige Jenaerin Lucie Vonkova zum ersten Torschuss kamen, der aber sichere Beute von FF-USV-Torfrau Sarah Hornschuh wurde (25.). Auf der anderen Seite prüfte Sandra Müller Bayerns Torfrau Laura Benkarth – letztere blieb Siegerin im Eins-gegen-eins (35.).

Nach dem Seitenwechsel hatten dann die Bayern Rückenwind – und nutzten den auch aus. Ein Freistoß von Leonie Maier vom linken Strafraumeck landete im Tor des FF USV, 0:1 (56.). Der FF USV war nun bestrebt, den Ausgleich zu erzielen und bespielte das Münchner Tor, ohne aber nennenswert gefährlich zu werden. Erst in der 78. Minute war es dann soweit: Julia Arnold war über die rechte Seite enteilt, Benkarth kam heraus, wollte die Jenaerin stellen – doch die sah klug die mitgelaufene Müller, hob das Leder sehenswert in die Mitte, wo die Angreiferin nur noch einschießen musste.

Hernach waren es die Gäste aus der bayrischen Landeshauptstadt, die noch einmal Akzente zu setzen wussten. Einmal noch kamen sie dem Jenaer Tor nahe – der Ball aber streifte nur das Quergestänge (85.).

Für den FF USV geht es am kommenden Wochenende beim SV Weinberg weiter. Die hinterließen gestern beim 1:1 beim 1. FC Köln eine eindrucksvolle Visitenkarte. Mit einem Sieg könnte sich der FF USV der Abstiegssorgen entledigen und wieder auf einen Aufstiegsrang rutschen – ja, so eng geht‘s zu in der Zweiten Liga.

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