Die nächste Pleite: Der FF USV Jena legt einen Fehlstart hin

Jena  In der 2. Frauen-Bundesliga gewinnt der SV Meppen mit 4:0 in Jena. Die Beck-Elf trägt weiter die Rote Laterne.

Chancenlos: die Jenaerin Merza Julevic (links) gegen die Meppenerin Sarah Schulte.

Chancenlos: die Jenaerin Merza Julevic (links) gegen die Meppenerin Sarah Schulte.

Foto: Jürgen Scheere

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Am Ende bleiben nicht mehr als Worte des Trostes, die Steffen Beck, der Cheftrainer des FF USV Jena, seinen Schützlingen mit auf den Heimweg nehmen kann. Der Fehlstart des Bundesliga-Absteigers in der Zweiten Liga ist perfekt. Nach dem 0:5 in Gütersloh vorige Woche folgte nun ein genauso deftiges 0:4 vor heimischer Kulisse gegen den SV Meppen.

Dabei täuscht das Resultat ein klein wenig über den Spielverlauf hinweg. Denn die Partie war zunächst ausgeglichen; Jena hatte durchaus Gelegenheiten, selbst in Führung zu gehen – doch es war dann Jalila Dalaf, deren Schuss im rechten Eck landete, 0:1 (20.). Ausgerechnet jene Dalaf, werden sich einige gedacht haben – denn die Angreiferin fiel vor einigen Jahren in Jena beim Probetraining durch. Dass sie durchaus treffsicher ist, bewies sie drei Minuten vor der Pause: ein abgefälschter Schuss landete im Jenaer Kasten, 0:2 (42.). Dabei hatte kurz davor noch Susann Utes die wohl beste Jenaer Chance vergeben. Nach einem Freistoß entschied sie sich für einen Hechtflugkopfball, der in den Armen der Meppener Torhüterin landete. Hätte die Jenaer bemerkt, wie frei sie tatsächlich stand, hätte sie sich wohl für eine kontrollierte Annahme und Schuss entschieden.

Sei‘s drum: Sarah Schulte traf erst die Latte (69.), dann das Tor zum 0:3 (72.). Und den Deckel drauf machte Elisa Senß nach Zuspiel der einstigen Jenaerin Linda Preuß – 0:4 (75.). Die Jenaerinnen sind damit weiter Träger der Roten Laterne – das nächste Spiel wird dabei ein ganz einfaches: im DFB-Pokal kommen die Bayern ...

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