Auf dem Weg zur Meisterschaft hat die SG SC Leinefelde/Birkungen/Breitenholz in der Fußball-Kreisoberliga am 18. Spieltag einen herben Rückschlag einstecken müssen. Der Titelanwärter Nummer eins unterlag im Spitzenspiel beim 1. FC Eichsfeld II glatt mit 0:3, bleibt aber vorn, da Verfolger Lengenfeld/Stein zu Hause überraschend mit 0:1 gegen Wingerode/Reinholterode den Kürzeren zog.
„Wir haben zu einfache Fehler gemacht und aus unseren Chancen zu wenig Kapital geschlagen“, so ein enttäuschter Leinefelder Trainer Daniel Siebert. Die Hausherren waren gedanklich hellwach und machten aus vier Chancen drei Treffer. Bei einem Sieg im Nachspiel beim Tabellenletzten in Deuna können die Südeichsfelder am Ostersamstag die Spitzenposition übernehmen.
Wildes Spiel in Heiligenstadt
Im zweiten Topspiel lieferten sich der 1. SC Heiligenstadt II und der SV Blau-Weiß Brehme einen wilden Schlagabtausch mit insgesamt neun Toren. Am Ende konnten die Brehmer dank ihres 5:4, zu dem Chris Armbrecht einen Doppelpack beisteuerte (80./81.), jubeln.
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Letztmalig kreuzten Beberstedt/Silberhausen und Kreuzebra die Klingen. Dass die Hausherren das Spiel mit 6:2 gewannen, hatte in der Endabrechnung nur noch statistischen Wert. „Wir werden in der nächsten Saison Kreuzebra in unsere Spielgemeinschaft integrieren. Die Gespräche liefen erfolgreich“, sagte Silberhausens Vereinsvorsitzender Thomas Lange, der den Schritt damit begründete, dass sich einige Leistungsträger bereits im fortgeschrittenen Fußballalter befinden.
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Eine Genehmigung der geplanten Spielgemeinschaft durch den Kreisfußballausschuss (KFA) hätte zur Folge, dass sich die Anzahl der Absteiger verringern würde. Profiteur wären aktuell die Gernröder, die Deuna im Abstiegsduell mit 4:1 bezwangen. In der „mangelnden Durchschlagskraft im Angriff“ sah Deunas Trainer Benedikt Hartmann den Grund für die klare Heimpleite. Die Gernröder waren effektiver und siegten in der Endabrechnung verdient.
Für Deuna, das im nächsten Jahr eine Spielgemeinschaft mit Breitenworbis eingeht, wird die Luft im Tabellenkeller immer dünner. „Wir wollen uns in Zukunft neu aufstellen und schauen, wohin die Reise gehen wird“, so Hartmann.



