Kriminalität, Brände und Unfälle halten die Erfurter Einsatzkräfte im ausgehenden Jahr in Atem. Am meisten Aufsehen erregen wohl zwei Gewaltverbrechen im Frühsommer, als im Norden der Stadt innerhalb weniger Tage zwei Menschen ums Leben kommen. Am 24. Mai stirbt ein 63-jähriger Vietnamese durch Schläge mit einem Hammer. Vier Wochen später, am 26. Juni, wird ein 39-Jähriger mit drei Schüssen aus einer Pumpgun getötet. Gegen die beiden mutmaßlichen Täter wird Mordanklage erhoben.
Streit führt zur Räumung des Thüringen-Parks
Ein weiteres Todesopfer ist Ende Oktober zu beklagen, als ein Auto in der Binderslebener Landstraße eine 62-Jährige erfasst. Die Frau erleidet so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle stirbt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.
Für Aufmerksamkeit sorgen auch Großeinsätze von Feuerwehr und Polizei. Als im September im Thüringen-Park ein Streit zu einer Prügelei ausartet, zückt erst jemand ein Messer, dann wird Pfefferspray versprüht. Durch das Reizgas werden etliche Unbeteiligte verletzt. Das Einkaufszentrum muss evakuiert werden.
Schlägerei wird zur Verfolgungsjagd
Mit einem ähnlich großen Aufgebot reagiert die Polizei auf eine Schlägerei von 20 Personen im August. Nahe dem Busbahnhof geraten mehrere Männer zwischen 20 und 31 Jahren in Streit. Sie verfolgen sich durch die Stadt, die Gruppe wächst weiter an. Stellenweise sollen sich die Männer mit Pfefferspray und Eisenstangen attackiert haben.
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Im Sommer hat die Feuerwehr mit Feldbränden zu kämpfen. Als im August in Möbisburg-Rhoda ein Acker in Flammen steht, droht Gefahr für nahestehende Gebäude. Per Pendelverkehr wird Löschwasser von einem Hydranten herangeschafft.
Regelmäßig brennen die Schlachthof-Ruinen
Brandeinsätze gibt es – fast schon traditionell – auf der Schlachthofbrache. Im Januar, Februar, September, November und Dezember muss die Feuerwehr in der Greifswalder Straße löschen.
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Unter dem Stichwort „Kurioses“ ist hingegen eine Meldung vom 24. Oktober einzuordnen, als die Sparkasse am Anger 25/26 wegen einer qualmenden Zimtschnecke evakuiert werden muss. Die Mitarbeiter harren auf der Straße aus, während die Feuerwehr die brandheiße Lage entschärft.
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