„Rotfuchs auf Nahrungssuche“ ist das Siegerbild der Fotoschau
Die Fotoausstellung „Leben im und am Wasser“ ist in der Stadtbibliothek in Nordhausen eröffnet worden. Zahlreiche Gäste und Teilnehmer des Fotowettbewerbs fanden sich im Lesesaal ein, um die beeindruckenden Werke der Fotografen zu bestaunen.

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Der Südharzer Landschaftspflegeverband (LPV) setzt sich mit zahlreichen Projekten für den Erhalt der Gewässer und den Schutz gefährdeter Arten (wie Kranich, Bachmuschel oder seltene Salzpflanzen) ein. Mit dem bereits zum siebten Mal durchgeführten Fotowettbewerb soll die Vielfalt und Einzigartigkeit der Region aus immer neuen Perspektiven erlebbar gemacht werden.
Höhepunkt der Eröffnung war die Bekanntgabe der Gewinner des Fotowettbewerbs 2025 durch die LPV-Geschäftsführerin Astrid Koschorreck. Das Siegerbild ist das Foto „Rotfuchs auf Nahrungssuche“ von Michael Krüger. Der zweite Platz ging an Ulrich Krämer mit dem Bild „Rotmilan beim Fischfang“ und der dritte Platz an Manfred Gösel mit dem Foto „Aufbruch in den Tag“. Die Preisträger durften sich über Gutscheine freuen, mit denen sie sich individuell passende Geschenke aussuchen können.
Die Ausstellung ist bis zum 29. Oktober während der regulären Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu sehen. red
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Die Regenschirm-Sonderschau im Tabakspeicher wird verlängert
Großen Anklang findet bei vielen Besuchern die gegenwärtige Sonderschau „Zwischen Himmel und Erde – Der Regenschirm“ im Nordhäuser Museum für Handwerk, Gewerbe, Industrie und Archäologie im Tabakspeicher. Aus diesem Grund verlängert die Stadt Nordhausen auf vielfachen Wunsch die Ausstellung bis zum Samstag, 18. Oktober.
In der Ausstellung erfahren die Besucher viel Erstaunliches bis Absurdes rund um die Schirme. Ebenso können wertvolle originale Sonnen- und Regenschirme aus mehreren Jahrhunderten von Leihgebern aus ganz Thüringen in der Ausstellung bewundert werden. Schon immer beflügelt dieser Alltagsgegenstand die Fantasie der Menschen auf dem ganzen Planeten. red
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Nordhäuser Museen ermöglichen ein gruseliges Abenteuer
Wenn die Tage kürzer werden und die Dunkelheit früher hereinbricht, ist die perfekte Zeit für ein wenig Gänsehaut. In den städtischen Museen von Nordhausen können Mutige in die Rolle von Schattenjägern schlüpfen und einem uralten Geheimnis auf die Spur kommen, berichtet die Stadtverwaltung. In kleinen Teams von zwei bis zu fünf Personen gilt es, verschiedene Museumsstandorte und historische Objekte zu entdecken und knifflige Rätsel zu lösen.
Ganz nebenbei lernen die Spieler die Geschichte Nordhausens von einer ganz anderen Seite kennen. Das Ziel ist es, den bösen Schatten zu enttarnen und für immer zu bannen. Gerade in den Herbstferien, wenn Halloween vor der Tür steht, sorgt das Escape-Spiel „Schattenjäger“ für die passende Portion Nervenkitzel. Doch auch nach den Ferien bleibt das Angebot bestehen und kann in der Flohburg jederzeit gebucht werden. Die Tour dauert mindestens zwei Stunden. Die Teilnehmer müssen das Mindestalter von 14 Jahre haben. Bis zum 18. Lebensjahr kostet die Teilnahme fünf Euro, für Erwachsene dann sieben Euro. red
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Leimbacher Kinder starten fleißig in den Herbst
Was gehört alles zum Erntedankfest? Diese Frage stand in Leimbach im Mittelpunkt bei den Kindern und Erzieherinnen im Kindergarten „Leimbacher Mustöppchen“. Zunächst sammelten sie daheim Erntegaben – Obst und Gemüse – und brachten ihre Erntedankkörbchen in die Leimbacher Kirche. Pfarrer Müller erzählte ihnen, warum Erntedank gefeiert wird und was mit den mitgebrachten Gaben geschieht: Sie werden der Nordhäuser Tafel gespendet und dort an Menschen verteilt, denen es nicht so gut geht.
Die Kinder lernten aber auch, wie man gesammeltes Obst und Gemüse selber zu einer gesunden Mahlzeit verwerten kann: Sie bereiteten Obstsalat und einen leckeren Möhrenaufstrich zu, und dann gab es noch selbstgebackene Kartoffelchips zum Naschen.
Weiter ging es mit den Clean-up-Tagen, an denen sich die Kita beteiligte. Die Umgebung des Kindergartens und des Leimbacher Spielplatzes wurde in akribischer Handarbeit vom Müll befreit – in der Hoffnung, dass es dort nun eine Zeitlang sauber bleibt und auch die Großen für die Aktion Dankbarkeit zeigen. red
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Schauspiel-Premiere im Nordhäuser Theater im Anbau
Samuel Becketts Meisterwerk „Warten auf Godot“ feiert am Freitag, 10. Oktober, seine Nordhäuser Premiere. Das Schauspiel-Ensemble aus Rudolstadt bringt das Stück um 19.30 Uhr auf die Bühne des Theaters im Anbau.
Becketts „Waiting for Godot“ ist eine tragisch-komische Parabel über die Existenz des modernen Menschen und ein Meilenstein des absurden Theaters. Bei seiner Uraufführung im Jahre 1953 in Paris war das Stück ein Riesenerfolg. Dem französisch schreibenden Irländer und späteren Literatur-Nobelpreisträger verhalf es zum internationalen Durchbruch. Die geheimnisvolle Frage, wer Godot sei, beschäftigt die Zuschauer bis heute. Ist er Gott, der Tod, ein reicher Mann oder gar der Friede? Beckett verweigert eine eindeutige Antwort: „Ich weiß nicht mehr über die Gestalten als das, was sie sagen, was sie tun und was ihnen geschieht.“
Weitere Vorstellungen in Nordhausen sind am 26. Oktober sowie am 8. und 28. November. Karten gibt es an der Theaterkasse. red
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Eine besondere Wanderung: Kunst trifft Natur in Neustadt
Eine Natur- und Kunstwanderung wird am Sonnabend, 11. Oktober, in Neustadt angeboten. Treffpunkt ist um 10 Uhr der Wanderparkplatz am Wiesenplatz. Bei der Kombination aus Kunst und Natur werden die Teilnehmer selbst zum Künstler. Auf dieser Tour bekommen sie einen besonderen Blickwinkel auf Proportionen, Gebäude oder Landschaftsräume. Spannende Einblicke gibt Martina Hildebrand zur Farbauswahl, der Motivauswahl und für die spätere Umsetzung des Kunstwerkes.
Alle interessierten Südharzer sind willkommen, gemeinsam mit Martina Hildebrand durch das herbstliche Neustadt und die bunte Natur zu wandern und nach geeigneten Motiven für ihr künstlerisches Schaffen zu suchen. Vor Ort werden Skizzen und Farbpaletten erstellt und anschließend in der Bungalowsiedlung „Thiergarten“ zum individuellen Kunstwerk fertig bearbeitet. Das Material wird bereitgestellt. Anmelden kann man sich unter der Telefonnummer 0172 8281955. Die Teilnahme kostet sieben Euro. red
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Imker stellen in Nordhausen ihr spannendes Hobby vor
Die Mitglieder der Südharzer Imkergemeinschaft laden zum Schnuppern ein. Interessenten können in Nordhausen am Sonntag, 12. Oktober, testen, ob die Imkerei vielleicht ein geeignetes Hobby für sie ist. In der Nordhäuser Traditionsbrennerei stellen Mitglieder des Vereins verschiedene Arbeiten des Imkers vor. Außerdem wird es einen Vortrag über die Biologie der Honigbiene geben. Eine kleine Ausstellung soll zeigen, welche technische Ausstattung der Imker benötigt und welche Bienenbehausungen es gibt. Damit sollen die Teilnehmer einen Überblick bekommen, welche Investitionen mit dem Start in das neue Hobby verbunden sind, welche Dinge unbedingt vorhanden sein müssen und welche Anschaffung etwas Zeit hat.
Die Besucher werden aber auch erfahren, wo und wie man seine Bienenvölker aufstellen sollte, was es dabei zu beachten gibt und welche Haupttrachten und nützliche Pflanzen in unseren Breiten eine Rolle spielen. Die Imker des einladenden Vereins haben viel Zeit für persönliche Gespräche eingeplant, um möglichst alle aufkommenden Fragen beantworten zu können.
Wer sich für die Imkerei interessiert, sollte sich am Sonntag auf den Weg in die Traditionsbrennerei in der Grimmelallee machen. Der Schnupperkurs beginnt um 10 Uhr und soll bis 14 Uhr dauern. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es besteht aber die Möglichkeit, die Imkergemeinschaft mit einer kleinen Spende zu unterstützen.
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Am Schnuppertag gibt es auch weitere Informationen für den bevorstehenden Imkerei-Anfängerkurs, der im Januar startet. red










