Im Sommer 2024 schaffte es „Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt“ auf vordere Plätze der Bestsellerlisten. Nun kommt der Autor und Soziologe nach Weimar in die Literaturetage. Am Donnerstag, 21. November, um 19 Uhr schildert er seine Sicht auf die Ost-West-Debatte und warum es sich lohnt, alternative Formen der Demokratie auszuprobieren.

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1968 in Rostock geboren, absolvierte Steffen Mau zunächst eine Lehre zur Elektronikfachkraft im Schiffbau. Das Mathematik- und Physikstudium, zu dem er 1988 delegiert wurde, trat er nie an. Stattdessen studierte er nach der Wende Soziologie und Politwissenschaften und promovierte. Heute ist er Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Steffen Mau gilt als einer der gefragtesten Gesellschaftsdeuter im Land. Selbst in der DDR aufgewachsen, widerspricht er der These, der Osten müsse sich angleichen um an den Westen heranzukommen. Angesichts der schwachen Verwurzelung der Parteien plädiert Steffen Mau unter anderem dafür, Menschen über Bürgerräte stärker zu beteiligen. Die Lesung, für die es Tickets in der Tourist-Information Weimar sowie in der Eckermann-Buchhandlung gibt, wird von Guido Naschert und Stefan Petermann moderiert.
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red





