Endlich in Weimar: Max Raabe und das Palast Orchester

Auf dieses Konzert hatten sich einige Besucherinnen und Besucher mehr als ein Jahr gefreut: Max Raabe und das Palast Orchester haben am Wochenende endlich ihren Auftritt in der Weimarhalle über die Bühne gebracht. Ursprünglich sollte das Konzert bereits im November 2023 stattfinden, wurde jedoch wegen einer Erkrankung des Sängers verschoben. Gut aufgelegt waren der charismatische Bariton und sein Ensemble hingegen am Samstagabend. Vor ausverkauften Reihen spielten sie ihr Programm „Hummeln streicheln“ mit zwei Zugaben, bis schließlich nach und nach ein Instrument von der Bühne verschwand. Den nächsten großen Auftritt in der Weimarhalle liefert das Duo „die feisten“ am Donnerstag, 23. Januar.

Konzert mit Bach, Scarlatti, Hammerschmidt

Virtuose, konzertante und besinnliche Solomusiken erklingen am Dienstag, 21. Januar, in einem Konzert in Fürstenhaus. Studierende der Alten Musik spielen um 19.30 Uhr im Festsaal Werke von Johann Sebastian Bach und Domenico Scarlatti für Cembalo sowie von Tobias Hume, Marin Marais und Bach für Gambe. Hinzu kommen expressive barocke Werke für Kammermusik von Carl Philipp Emanuel Bach und launische Kostproben von Andreas Hammerschmidt und Heinrich Schütz mit Gesang. Der Eintritt ist frei.

Letzter Vorhang für „Moby Dick“

Im DNT Weimar verabschiedet sich ein Literaturklassiker aus dem Programm: Für das Schauspiel „Moby Dick“ nach dem berühmten Roman von Herman Melville hebt sich am Donnerstag, 23. Januar, um 19.30 Uhr in der Redoute der letzte Vorhang. Sebastian Martins Inszenierung nimmt das Publikum mit auf eine spannende Schiffsreise: Der junge, von Fernweh getriebene Seemann Ismael heuert auf dem Walfänger Pequod an und wird unerwartet Zeuge der irrsinnigen Rache von Kapitän Ahab, dem der weiße Wal Moby Dick einst ein Bein abriss. Der gekränkte Kapitän hat sich geschworen, mit seiner Mannschaft diesen einen Wal in den unendlichen Weiten der Ozeane zu finden. Für die letzte Vorstellung sind noch Karten erhältlich.

Studierende geben Abschlusskonzerte

Eric Staiger (Klavier) und Leon Saleh (Schlagzeug) von der Hochschule für Musik Franz Liszt bringen Jazz ins Forum Seebach. Am Mittwoch, 22. Januar, geben sie um 19 Uhr das Abschlusskonzert ihres Musikstudiums. In der Woche darauf ist die Schlagwerkklasse der Musikhochschule den ganzen Tag zu Gast im Seebach-Stift. Am Montag, 27. Januar, spielen die Schülerinnen und Schüler von Marcus Leoson um 11 und 14 Uhr Abschlusskonzerte ihres Studiums und zum Abschluss gemeinsam. Am 28. Januar spielen um 16 Uhr die Flötisten der Musikhochschule und am 30. Januar um 16 Uhr sind die Sängerinnen und Sänger dran.

Erster Spielenachmittag in der Stadtbücherei

Die Stadtbücherei Weimar startet mit zwei neuen Veranstaltungsformaten in das neue Jahr. Los geht es am Donnerstag, 23. Januar, um 16 Uhr mit dem Spielenachmittag für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene, bei dem gemeinsam Gesellschaftsspiele gespielt werden. Dieser offene Treff soll einmal im Monat stattfinden – danach am 20. Februar und am 20. März. Für Kinder ab vier Jahren soll es einmal im Monat an einem Samstagvormittag eine Vorleseveranstaltung geben, die nächste am 8. Februar um 10.30 Uhr. Beide Veranstaltungsreihen sind eintrittsfrei und können ohne Anmeldung besucht werden.

Auftakt zur neuen Konzertreihe im Mon Ami

Im Mon Ami startet am Donnerstag, 23. Januar, eine neue Konzertreihe: „Global Music Transformers“. Darin widmet sich Musikerin Nora Thiele Kolleginnen und Kollegen, die sich den Musikkulturen der Welt verschrieben haben und diese erneuern. Zum Auftakt trifft Nora Thiele (Percussion, Klavier, Live Electronics) auf Anne Löper. Löper ist Sandmalerin, sie lehrt und praktiziert das Chanten von altindischen Mantren. Ihre Kunstwerke im Sand entstehen und vergehen vor den Augen des Publikums, ebenso wie die improvisierte Musik von Nora Thiele. Zu weiten Auftritten haben sich Valentina Bellanova, Njamy Sitson und „Indian Heritage“ angekündigt. Die Konzertreihe wird vom Podcast „Global Groove“ auf Radio Lotte begleitet.

Clemens Meyer in der Literaturetage
Clemens Meyer (rechts) und Andreas Platthaus (F.A.Z.) bei der Lesung aus Meyers Buch „Die Projektoren“.© Maik Schuck | Maik Schuck

Gut besucht war die Literaturetage, als Clemens Meyer (im Bild rechts) seinen Roman „Die Projektoren“ vorgestellt hat. Auf ihn folgt am 23. Januar Landolf Scherzer mit „Die Kämpfs. Eine Thüringer Familiengeschichte oder die große Kraft der kleinen Leute“.

Noch mehr Kultur aus der Kulturstadt

red